Die Marke Alpbachtal

Die Kernwerte der Marke Alpbachtal lauten:

MARKENSTRATEGIE ALPBACHTAL

Der Markenrelaunch ist ein fortlaufender Prozess. Dieser begann 2019 mit dem neuen Logo und Namen. Die Arbeiten rund um den Markenprozess reichen allerdings weit darüber hinaus und werden stetig vorangetrieben.

Q Alpbachtal

Mehr Infos folgen in Kürze unter: alpbachtal.at/q

NEUES GÜTESIEGEL

FÜR PRODUKTE, DIENSTLEISTUNGEN UND HANDWERK

Wo „Alpbachtal Q“ draufsteht, ist Heimat drin. Mit „Alpbachtal Q“ entsteht derzeit eine neue Kennzeichnung für Produkte, Dienstleistungen und Handwerk aus dem Alpbachtal. Unternehmen weisen dadurch auf ihre Herkunft im Alpbachtal hin. Beherbergungsbetriebe, Gastronomie und Dienstleister
werden als „Alpbach Q“-Partnerhervorgehoben und stehen für Herzlichkeit, Gastfreundschaft, Kompetenz und Qualität. Ziel ist die Bündelung von Kräften zur Förderung und Stärkung des Images von regionalen Produzenten, Verarbeitern und Unternehmen in der Region Alpbachtal.

Reintalersee Barrierefrei erlebbar

Spatenstich am Reintalersee mit Vertretern von der Gemeinde Kramsach, dem Land Tirol und dem
Tourismusverband Alpbachtal

Nach vier Jahren Verhandlungen mit der Umweltbehörde, den Grundeigentümern und
den Förderstellen fand jetzt der Spatenstich für das Projekt „Barrierefreier Reintalersee“statt.
Neben dem Weg sind Rastplätze und ein barrierefreier Seezugang geplant. Menschen mit
Handicap erhalten zudem einen Bewegungspark mit therapeutischen Stationen.

Der Weg entlang des Reintalersees wurde in den letzten Jahren nur notdürftig saniert. Damit das Naherholungsgebiet weiterhin zugänglich bleibt, verfolgte der Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler
Seenland als Projektträger gemeinsam mit den weiteren Partnern der Seeverwaltung Reintalersee, dem Land Tirol und der Gemeinde Kramsach das Projekt „Barrierefreier Weg entlang des Reintalersees“. Zur dringend erforderlichen Sanierung des Weges laufen seit gut vier Jahren die Verhandlungen mit den zuständigen Behörden und den Grundeigentümern. Die Verzögerung ergab sich aufgrund der Pandemie und fehlender Zustimmungen zu geplanten Maßnahmen. Jetzt fand der Spatenstich für das barrierefreie
Projekt statt. Der Weg soll für Familien mit Kinderwagen und für körperlich beeinträchtige Personen
zugänglich gemacht werden. Voraussetzungen für die Sanierung sind eine nachhaltige und naturnahe Bauweise des Weges. Bei Projekten wie diesen ist eine ökologische Bauaufsicht vorgeschrieben. Sie ist mit der Überwachung und Einhaltung der naturschutzrechtlichen Auflagen beauftragt. „Das bedeutet, dass auch dieser Weg nur in enger Abstimmung mit allen Behörden, wie Forst, Umweltschutz, Wasserrecht, usw. naturverträglich umgesetzt werden kann“, erklärt Markus Kofler, Geschäftsführer von Alpbachtal Tourismus.

Schonende Wegsanierung

Die Wegführung wird größtenteils auf den bestehenden Wegtrassen verlaufen. Die Gesamtlänge
der Runde um den Reintalersee beträgt ca. 3,5 Kilometer. Davon werden rund 1300 Laufmeter saniert. Die Gesamtbreite des Weges variiert zwischen 1,20 bis 1,80 Meter. Um die Natur zu schonen, werden
Teilstücke des Weges als Holzstege ausgeführt. Im Bereich des Seeablaufs wird eine neue Brücke für das gefahrlose Überqueren gebaut. Teilweise werden Uferabschnitte im Rahmen der Baumaßnahmen saniert. Nicht benötigte Wegabschnitte werden renaturiert und mit vor Ort gelösten Bewuchsnarben
revitalisiert. Der Bankettbereich wird mit heimischen Pflanzen und Gehölzen aufgeforstet.

Barrierefreier Zugang zum See und Bewegungsparks

Neben dem barrierefreien Weg sind weitere Maßnahmen in der Umsetzung. Eine Badestelle
mit barrierefreier Seezugangsrampe entsteht am Nordufer. Fünf barrierefreie Rastplätze werden errichtet. Der Neubau von drei Brücken sowie ein Bewegungspark mit barrierefreien Elementen am Westufer
soll für therapeutische Bewegungseinheiten für Menschen mit Handicap entstehen. Der
Bewegungspark wird auch für Kinder mit eingeschränkter Mobilität einige Stationen bieten – unter anderem eine barrierefreie Rollstuhlschaukel, Kraftstationen und ein Karussell für Rollstuhlfahrer.
Der Tourismusverband hat das Projekt als LEADER-Förderprojekt beim Regionalmanagement
Kitzbühler Alpen eingereicht. „Durch die barrierefreie Planung konnten wir eine sehr gute Förderquote erzielen“, ergänzt Markus Kofler. Unter größtmöglicher Sorgfalt und Rücksichtnahme auf die Umwelt werden die Vorgaben der Behörden umgesetzt. Im November 2022 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Beteiligte am Projekt:

• Land Tirol Abteilung Landesentwicklung, Abteilung Liegenschaftsverwaltung, Abteilung Justiziariat
• Regionalmanagement Kitzbühler Alpen • Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland – Projektträger
• Gemeinde Kramsach
• BH Kufstein – Abteilung Umwelt, Abteilung Wasserrecht und Abteilung Forstdienst und sämtlichen Grundeigentümern
• Bauaufsicht und Fachplanung durch die Firma AEP ökologi sche Bauaufsicht Franzelin Andreas
• Gemnova
• Firma HTB (Umsetzung der Baumaßnahmen), Fun-Connection (barrierefreie Bewegungsstationen Bewegungspark)

Mut zur Veränderung!

Seit zwei Jahren sind wir in einer weltweiten Pandemie. Welche Auswirkungen hatte diese auf das Alpbachtal?

Kostner: Zu Beginn wusste man ja nicht, was da auf uns zukommt. Jeder dachte, das Ganze wäre nach zwei Monaten vorbei. Weit gefehlt. Wir haben viel gelernt. Denn bereits im Sommer 2020 zeichnete sich ein Trend deutlich ab. Nämlich, dass die Qualität noch mehr als früher zählt. Unabhängig von der Kategorie der Unterkunft. Jene, die immer schon auf Qualität gesetzt haben, konnten trotz dieser schwierigen Zeit Nächtigungen und Wertschöpfung produzieren.

Sie haben die Qualität angesprochen. Können Sie das präzisieren?

Kostner: Zunächst möchte ich klarstellen, dass die Qualität unabhängig von der Größe und Kategorie des Betriebes ist. Wenn ich von guten Betrieben spreche, meine ich immer Vermieter in allen Kategorien, von denen wir einige haben. Aber es bleibt ein großes Manko unserer Region, dass wir zu wenig professionell arbeitende Betriebe haben. Wenn man einen hohen Anteil von qualitativ niedrigen Nächtigungsmöglichkeiten hat, dann leidet die gesamte Region darunter. Je mehr gewerbliche Betriebe es gibt, desto größer ist auch der Vorteil für jene, die nebenberuflich vermieten. Die Kleinen profitieren von den Top-Betrieben.

Was hat sich bei den Urlaubern durch die Pandemie geändert?

Kostner: Das „neue Normal“ zeichnet sich für mich in der Flexibilität ab. Menschen sind es heute gewohnt, sich mit kurzfristig ändernden Gegebenheiten umzugehen. Das haben wir alle in der Pandemie gelernt. Morgen kann alles anders sein als heute. Darauf müssen Vermieter reagieren.

Welche Trends zeichnen sich ab?

Kostner: Gäste sind in ihrer Urlaubsgestaltung unglaublich flexibel und spontan geworden. Sie erwarten eine hohe Qualität

und Unkompliziertheit in ihrem Urlaub. Die tatsächlichen Online-Buchungen sind im Zuge der Pandemie explodiert. Das bedeutet auch, wer heute nicht buchbar ist, den wird es bald nicht mehr geben. Nur 55% unserer Betriebe sind derzeit buchbar. Das muss sich ändern.

Wie wollen Sie das ändern?

Kostner: Dafür haben wir den Vermietercoach, um diese Betriebe an die Hand zu nehmen. Es ist schon lange nicht mehr die Aufgabe des TVB’s, die Betten der Betriebe zu füllen. Der TVB ist verpflichtet die Region in die Auslage zu stellen. Der Vermieter muss selbst Maßnahmen ergreifen, damit er in die engere Wahl des Gastes kommt. Wir als TVB haben die Aufgabe, jeden interessierten Vermieter mit allen notwendigen Systemen in das 21. Jahrhundert zu holen. Die richtige Beratung, mit dem Ziel, provisionsfreie Direktbuchungen zu erzielen, ist hier unsere größte Herausforderung.

Wo sehen Sie Nachholbedarf?

Kostner: Den sehe ich im Umgang mit der Aufenthaltsabgabe. Vermieter müssen verstehen, dass die Aufenthaltsabgabe kein Teil von ihrem Umsatz ist. Sie müssen Selbstbewusstsein entwickeln, die Aufenthaltsabgabe aus dem Zimmerpreis herausnehmen und dies dem Gast kommunizieren. Das funktioniert auf der ganzen Welt so.

Und wie soll man das dem Gast erklären?

Kostner: Wenn eine Leistung – wie bei uns die Alpbachtal Card – hinterlegt ist, und der Gast sich wohl fühlt, dann ist das alles überhaupt kein Problem. Jede Online Buchungsstrecke kann das. Wer da noch Hilfe und Beratung braucht, auch dafür gibt es den Vermietercoach, der gerne hilft.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Kostner: Ich wünsche mir eine höhere Wertschätzung dem Tourismus gegenüber. Auch von scheinbar dem Tourismus fernen Wirtschaftstreibenden. Denn nur wenn jedem bewusst wird, dass der Tourismus nach wie vor einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren ist, die wir haben, dann profitieren wir alle in der Region. Dazu gehört auch die Nachhaltigkeit in Form von regionalen Produkten aus der Landwirtschaft. Tourismus, Wirtschaft, Landwirtschaft und die Bevölkerung können nur profitieren. Und ich wünsche mir Mut zur Veränderung.

Einladung

zum 1. Alpbachtal Tourismus Zukunftstag im CCA

https://www.alpbachtal.at/de/news-events/veranstaltungen/tourismus-zukunftstag_ed_2365234?utm_source=NL&utm_medium=NL&utm_campaign=tourismus%20zukunftstag

Die Welt verändert sich laufend – und wir uns mit. Corona hat uns gezeigt, dass plötzlich andere Werte in den Vordergrund rücken. Prioritäten ändern sich und fordern von uns Flexibilität, Kreativität und vorausschauendes Handeln.

Beim 1. Tourismus Zukunftstag beschäftigen wir uns mit den Fragen:

  • Was lernen wir aus dem Status Quo?
  • Wie wird unsere Zukunft aussehen?
  • Welche Visionen verfolgen wir?

Highlight des Abends ist der Vortrag des Unternehmensberaters und Digitalisierungsexperten Philipp Hahn. Der Top Speaker startet die „Operation Mutausbruch“ und nimmt euch mit auf eine Reise in die Zukunft.

Wir freuen uns auf zahlreiche interessierte Besucher und einen erfahrungsreichen Abend!

Euer Team vom Alpbachtal TourismusAus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung:
+43 5337 21200
info@alpbachtal.at

Die Alpbacher Liste

Liebe Alpbacherinnen, liebe Alpbacher
und alle die hier wohnen und leben
!

Die Alpbacher Liste ist ein zukunftsorientiertes und motiviertes Alpbacher Team. Die Mischung aus jungen innovativen Personen, gemeinsam mit erfahrenen und kompetenten Alpbacher Persönlichkeiten, ist uns allen dabei besonders wichtig.

Die in der abgelaufenen Periode im Gemeinderat auf den Weg gebrachten Projekte und getroffenen Entscheidungen sind nach Großteils auch durch uns mit Sachverstand eingebrachter kompetenter Argumentation immer von nahezu allen Gemeinderäten mitgetragen worden. Bei uns steht der Wettbewerb der besten Ideen und Argumente für unseren einzigartigen Ort im Vordergrund und nicht das Denken in Fraktionen.

Darum zählen wir auch auf Deine starke Stimme!

Wir sind für alles offen

Die Gemeinde Alpbach ist verglichen mit anderen Gemeinden nicht reich, aber sehr gut situiert. Es gibt bei uns trotz Pandemie keine Budgetprobleme und es können abgesehen von den Standardaufgaben auch sinnvolle Projekte einfacher verwirklicht werden, als woanders. Diese Situation verdanken wir dem verantwortungsvollen Umgang mit dem Gemeindebudget in der Vergangenheit.

Die Corona-Krise ist leider noch immer nicht vorbei und es ist zu befürchten, dass die wirtschaftlichen Folgen noch lange zu spüren sein werden. Wir wollen, dass unsere Gemeinde natürlich nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern mit all unserer Erfahrung und Motivation dazu beitragen, sicher und verantwortungsvoll die Zukunft zu planen und zu gestalten.

Das leistbare Wohnen für Einheimische ist uns allen ein großes Anliegen. In Inneralpbach konnte bereits erfolgreich ein Projekt abgewickelt werden.
Sehr erfreulich ist, dass es aktuell konkrete Bestrebungen gibt, ein weiteres Projekt zu starten, welches wir mit allen notwendigen und möglichen Mitteln unterstützen werden.

Die Schulbildung und die Familien sind nicht nur in der großen Politik Dauerthemen, sondern auch wichtige Aufgaben der Gemeinden. Um in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen effizient und erfolgreich arbeiten zu können, müssen auch wir in die Zukunft denken und planen.

Heimische Produkte lokal zu vermarkten liegt uns schon lange am Herzen. Gerade uns ist es bereits gelungen, zahlreiche Abnehmer direkt mit den Produzenten zusammenzubringen. Jetzt wollen wir gemeinsam mit dem Tourismusverband das Projekt auf eine höhere und zeitgemäße Ebene entwickeln und damit die lokale Wertschöpfung für alle Teilnehmer weiter steigern. Die Belebung des Ortskernes durch die Etablierung neuer Geschäfte, die auch mit lokalen Produkten handeln, sowie eine Onlineplattform sind weitere Bausteine, die zum Vermarktungserfolg führen werden. Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist uns hierbei wichtig.

Unterstützung bekommt von uns jedes sinnvolle Projekt für die Gemeinde Alpbach und ihre Einwohner, Familien, Landwirte, Vereine, Unternehmen und Tourismus. Für uns zählen die besten Ideen für die AlpbacherInnen und nicht die Fraktionszugehörigkeit.

TVB Update Herbst 2021

GF Markus Kofler, 2. VS Johann Hausberger, 1. VS Frank Kostner, 3. VS Hansi Rieser, AR-Vorsitzender Christof Neuhauser

Liebes TVB Mitglied!

Die abgelaufene Sommersaison ist zufriedenstellend und angesichts der Situation reibungslos verlaufen. Man kann in der Region mit einem Nächtigungsplus (Mai-Aug) gegenüber Sommer 2019 und 2020 zuversichtlich in Richtung Herbstfinale blicken. Die genauen Zahlen werden wie gewohnt nach Abschluss veröffentlicht. Die Buchungslage im Hinblick auf den Winter 2021/2022 ist, nach Rücksprache mit vielen Vermietern aus allen Kategorien, noch durchwachsen. Gewisse Unsicherheiten bezüglich der im Winter geltenden Corona Regeln haben die ohnehin schon extreme Kurzfristigkeit bei den Buchungen weiter verschärft. Wir erwarten uns, dass bis Mitte Oktober nun endlich die tatsächlich geltenden Tourismus-Regeln für die kommende Wintersaison durch die Regierung kommuniziert werden.

Der neue TVB Vorstand

Die Ende Juli 2021 stattgefundenen einschneidenden Veränderungen im TVB Alpbachtal wurden von den Mitgliedern sehr positiv aufgefasst. Vor allem auch viele, die in den vergangenen Jahren (auch vor Dezember 2019) der TVB Arbeit oft kritisch gegenüber standen, können sich nach den vergangenen knapp 20 Chaos-Monaten jetzt wieder sicher sein, dass die tatsächlichen Aufgaben unseres Tourismusverbandes mehr denn je im Fokus stehen. Nebenschauplätze und nicht mehr zeitgemäße Altlasten, die in die heutige Zeit und in den Aufgabenbereich eines TVB einfach nicht passen, werden sukzessive aufgearbeitet, optimiert und möglichst abgestellt. Daß es da und dort Kompromisse geben wird, kann möglich, soll aber nicht die Regel sein.

Auch die Aufgaben der neuen Vorstände wurden konkretisiert und man begegnet sich auf Augenhöhe. Es wurde neben den im Tiroler Tourismusgesetz festgelegten Aufgaben eines Obmannes und seiner zwei Stellvertreter eine auf drei Säulen basierende Ressortverteilung vorgenommen. Obmann Frank Kostner ist der „Strategievorstand“, der 1. Obmann Stellvertreter Johann Hausberger ist der „Finanzvorstand“ und der 2. Obmann Stellvertreter Johann Rieser ist der „Kommunikationsvorstand“.

In einem Arbeitsübereinkommen wurde die künftige Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Geschäftsführung, Aufsichtsratsvorsitzenden Christof Neuhauser und dem Aufsichtsrat punktiert. Die wesentliche Aussage ist, dass das operative Tagesgeschäft und das Gesicht des TVB nach außen, die Geschäftsführung darstellt und alle Gremiumsmitglieder sich entsprechend ihrer Kompetenzen bestmöglich im Hintergrund abstimmen und einbringen um unsere Tourismusregion weiterhin in der Erfolgsspur zu halten.

Die TVB Mitarbeiter sind jetzt wieder voll motiviert

Auch die Mitarbeiter des TVB haben die positiven Veränderungen in den Gremien mit Freude aufgenommen und sind wieder voll motiviert. Alle bereits vor Dezember 2019 im Zuge der Markenentwicklung „alp-bach-tal“ angestoßenen Projekte werden gemeinsam und kompetent weiterentwickeln. Der nun regelmäßig stattfindende Austausch zu den verschiedensten Themen zwischen Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter trägt zur noch schnelleren und vor allem positiven Entwicklung bei.

Veränderungen im Führungsteam

Wie viele schon vernommen haben wechselt der langjährige Marketingleiter Michael Mairhofer als neuer Geschäftsführer in die Wildschönau. Dieser Wechsel bringt auch neue Chancen für einen weiteren Ausbau der ohnehin schon intensiven Zusammenarbeit mit der Region Wildschönau mit sich.

Die Position der Marketingleitung im TVB Alpbachtal wird intern durch Frau Petra Cosentino besetzt. Zusätzlich wird eine neue Marketing Stelle installiert und als „Creativ DirektorIn“ ausgeschrieben. Ziel ist es eine MitarbeiterIn als kreativen Kopf mit dem Blick von Außen in das Team zu integrieren. Dadurch sind wir sicher neue Impulse zu erhalten und die teilweise vorhandene „Betriebsblindheit“ zu beseitigen.

Die langjährige Mitarbeiterin Claudia Ager wird als neue rechte Hand (Stellvertreterin) der Geschäftsführung aufrücken und damit das Führungsteam nun auch offiziell an dieser Position bereichern.

Anstehende Projekte

Viele Themen wurden im Zuge unserer laufend stattfindenden Meetings angesprochen und längst überfällige neu aufbereitet und wieder angestoßen. So wird es wie früher auch wieder einen regelmäßigen VermieterInnen Stammtisch geben. Auch die Entwicklung einer zeitgemäßen und flexibleren TVB Informationsstelle für jeden Tourismusort unserer Region wird gestartet. Die in die Jahre gekommenen noch existierenden Ortsbüros werden in diesem Zuge evaluiert und neu gedacht. Der eigentlich schon für 2020 geplante Start des Relaunch der Homepage wird jetzt unter Einbindung aller Partner doch gestartet. Die technische Entwicklung ist derart rasant, dass wir hier für die nahe Zukunft einen dringenden Handlungsbedarf sehen, um weiterhin auch online bei den Top Destinationen mitzumischen.

Liebe Mitglieder, ihr seht es gibt viel zu tun und wir werden alles daran setzen unsere Region touristisch bestens zu entwickeln. Mit solchen Informationen wollen wir euch immer wieder einen Einblick vermitteln, was alles so passiert, wenngleich es eine Reihe von aktiven Projekten gibt, die aber noch nicht spruchreif sind. Ihr könnt auch in dieser Hinsicht wie immer gespannt sein, was noch alles passiert ;-).

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe und sind für jede konstruktive Kritik offen und dankbar. Natürlich freuen wir uns auch auf die Mitarbeit aller engagierten Tourismusinteressierten zu den verschiedensten Projekten.

ALP BACH TAL

Frank Kostner
Frank Kostner (Touristiker)

Zukunft TVB Alpbachtal und Tiroler Seenland

Versprechungen für die Zukunft zu machen sind unseriös, und vor allem solche die sich mit den geltenden Regeln und dem Tourismusgesetz nicht vereinbaren lassen. Seriös hingegen ist mit aller Kraft und Überzeugung für den eingeschlagenen touristischen Weg kompetent zu werben. Der eingeschlagene Weg mit all seinen im Marketing beinahe täglich stattfindenden kleinen und großen Justierungen ist für unsere Region der absolut Richtige.

Wir brauchen und können fast nichts neu erfinden. Die Kunst besteht darin täglich Augen und Ohren offen zu halten um von den Besten zu lernen. Negativ denkende sprechen hierbei natürlich von kopieren. Ja, in der heutigen Zeit wird ständig und überall kopiert, verbessert und wieder kopiert. Die, die es nicht schaffen, zu erkennen welche Ansätze es Wert sind verfolgt zu werden, bleiben auf der Strecke und haben dann auch nicht die Möglichkeit neue Akzente am Markt zu setzen.

Das touristische Angebot in unserer Region ist nicht einzigartig aber so vielfältig und bodenständig wie kaum anders wo. Ein Fluch und Segen unserer Region ist die geringe Bettenkapazität. Dadurch werden wir aus der Gastsicht allgemein als klein und fein, soll heißen, als nicht überlaufen vom Massentourismus gesehen. Andererseits ist dadurch die Akzeptanz auf Seiten derer die nichts direkt mit dem Tourismus zu tun haben sehr ausbaufähig. Jetzt kann man sich fragen, was ist einem lieber? Eine Region in der nahezu jeder weiß wovon alle Leben, aber eben in der der Massentourismus vorherrscht? oder eben unsere Situation?

Ich bin ganz klar für unsere Situation und kämpfe für die richtige Sache. Der ständige starke Gegenwind von fachlich wenig versierten ist der beste Antrieb und mit ein Grund zu wissen, dass die Richtung stimmt. Ein Tourismusverband ist für den Tourismus da, so wie andere Interessensvertretungen eben auch für ihre jeweiligen Sparten da sind.

Eine wesentliche Aufgabe zur Beurteilung von Marketing ist es den richtigen Blickwinkel zu wählen. Was offensichtlich in unserer Region schon für so manche Touristiker und Funktionäre schwierig genug ist, ist für die dem Tourismus weiter entfernten noch viel schwieriger.

Dazu kommen die aus touristischer Sicht nicht mehr zeitgemäßen politischen und örtlichen Grenzen unserer so vielfältigen Region. Es ist für viele nach wie vor schwierig ihre subjektive, auf ihren Ort und ihr direktes Umfeld bezogene, emotionale Sichtweise zugunsten der nötigen und zeitgemäßen Markenausrichtung anzupassen.

Der richtige Blickwinkel unsere touristische Markenstrategie beurteilen zu können, ist der des Gastes. Aus der Sicht des Gastes zählt ausschließlich das Urlaubserlebnis und keinesfalls politische oder regionale Ortsgrenzen. Um dieses Urlaubserlebnis schon im Zuge des Markenauftrittes transportieren zu können ist es das wichtigste die Markenbotschaft kurz, prägnant und authentisch am Markt zu positionieren. Kunstbegriffe und das Erzeugen von falschen bzw. nicht erfüllbaren Erwartungshaltungen beim Gast, haben gravierende negative Auswirkungen.

Wir befinden uns in einem stätigen und nie aufhörenden Prozess der Marken- und Weiterentwicklung. Wir haben die Aufgabe zu erkennen welche Schritte zu setzen sind, wobei naturgemäß nicht immer alle Maßnahmen und Ideen den erhofften Erfolg bringen können. Im Rahmen der Möglichkeiten ist es allerdings die wichtigste Aufgabe eines TVB die Marke bestmöglich am Markt zu positionieren und ständig zu evaluieren.

Die damaligen im Zuge der Zwangsfusionierung getroffenen Entscheidungen waren geprägt von großteiles ortspolitischen Kompromissen einhergehend mit den ewigen Diskussionen über Tourismusabgaben. Heute, 15 Jahre später wissen wir, es ist definitiv unmöglich es jedem Recht zu machen und auch nur begrenzt möglich die Akzeptanz der touristischen Arbeit gegenüber zu erhöhen. Die Kräfte und Mächte die stätig dagegen Arbeiten werden nie aufhören! So gut die Argumente auch von außenstehenden und unbeeinflussbaren Marketingexperten vorgetragen und schlüssig erklärt werden, trotzdem fallen wir immer wieder in die bekannten und emotionalen Muster der ewig Gestrigen zurück. Alles wird zerredet und Feindbilder werden geschürt.

Wir sind nicht die Ersten die so einen Weg in einem Markenfindungsprozess durchschreiten müssen. Es gibt prominentere Regionen und Orte mit ähnlichen Problemen in der Entwicklung zum zeitgemäßen und gemeinsamen touristischen Markenauftritt. Viele haben diese Aufgabe bereits erfolgreich abgeschlossen. Wir haben damit vor 15 Jahren begonnen und seit mindestens 10 Jahren wird ausschließlich zerredet. Es ist Zeit, dass auch wir die richtigen Schritte setzen um die touristische Zukunft unserer Region weiterzuentwickeln und zu sichern.

Wir haben das Glück einen einzigartigen, authentischen sowie aussagekräftigen Markennamen immer schon direkt vor der Nase zu haben. Der Begriff ALP-BACH-TAL transportiert jedes nur erdenkliche Urlaubserlebnis welches der Gast in unserer Region und über die Regionsgrenzen hinaus erleben kann. Ein Markenexperte hat Wort wörtlich gesagt: „wer das nicht nutzt ist blöd!“

Im Sinne der Wirtschaft und im Sinne unserer Tourismusregion sollte jeder in der Lage sein, diese und weitere unwiderlegbare Argumente richtig einzuordnen. Die jahrelange positive touristische Entwicklungen sowie die sehr gute Arbeit unseres TVB Teams liegt auf der Hand und ist auch von höchsten Stellen laufend bestätigt. Die konstruierten und verbreiteten TVB Horrorgeschichten haben weder mit konstruktiver Kritik noch mit touristischer bzw. wirtschaftlicher Kompetenz zu tun. Es werden hierbei ausschließlich Eigeninteressen zum Nachteil der eigentlichen Aufgaben eines Tourismusverbandes verfolgt.

Alle Mitglieder sind aufgerufen ihre persönlichen Vorbehalte den verschiedener Regionsorten und Personen gegenüber abzulegen und im Sinne der Gemeinsamkeit die Fakten richtig einzuordnen!

Kommt zur Vollversammlung am 10. Dezember 2019 ab 19.30 Uhr in das Congress Centrum Alpbach und gebt eure wichtige Stimme an richtiger Stelle ab!

Wir freuen uns auf jeden!

Update 30.07.2021: Im Zuge der Aufsichtsratssitzung vom 28.07.2021 wurde der gesamte 3er Vorstand (Obmann Gebhard Klingler, 1. Stellvertreter Johann Heim, 2. Stellvertreter Markus Vögele) mit sofortiger Wirkung abberufen. Nach dem gestellten Abwahlantrag erfolge die schriftliche Abstimmung durch die 13 anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte. Nur ein Aufsichtsrat (Margreiter Konrad) hat entschuldigt gefehlt. Das Abstimmungsergebnis 12:1 war eindeutig!

Die Wahl des neuen 3er Vorstandes bestehend aus Obmann Frank Kostner, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger und 2. Obmann-Stellvertreter Hansi Rieser erfolge durch die stimmberechtigten Aufsichtsräte jeweils einstimmig.

TVB Vollversammlung in Kundl

Liebe Unternehmer und Mitglieder!

Bitte nützt die Chance und kommt zur Vollversammlung am 7. Dezember in den Gemeindesaal Kundl! Es gibt interessante Neuigkeiten und einen hochkarätigen Impuls- und Motivationsvortrag von Philipp Hahn, einem der Top 100 Speaker. Gerade jetzt und aufgrund der aktuellen Entwicklungen sollte man sich diesen Blick über den Tellerrand hinaus nicht entgehen lassen!

Update 30.11.21: Der Vortrag von Philipp Hahn wird Pandemiebedingt für die kommende Vollversammlung abgesagt und auf März 2022 verschoben.

Bitte anmelden und die Einhaltung der 2G Regeln nicht vergessen! Infos auch direkt beim TVB in Kramsach und telefonisch unter 05337/21200.

„Tesla – Elon Musk in Alpbach“

Alpbach – Letzte Woche fand die interne VW-Tagung mit 200 Top-Managern im Congress Centrum Alpbach statt. Als Überraschungsgast wurde Tesla-CEO Elon Musk per Video-Schaltung aufs Podium geholt. Volkswagen Konzernchef Herbert Diess schwörte die VW-Manager auf den Wettbewerb mit Tesla ein. Auf Twitter veröffentliche er: „Mit einem neuen Mindset und einer Revolution in unserem Headquarter Wolfsburg können wir dem neuen Wettbewerb folgen“, schrieb Herbert Diess auf dem Nachrichtendienst. Es sei ein gutes Treffen in Alpbach gewesen. Diess werde den Wandel meistern, sagte Elon Musk laut „Handelsblatt“.

Für Markus Kofler von Alpbachtal Tourismus war der Gastauftritt eine wohltuende Bestätigung für längst gesetzte Maßnahmen. „Bereits vor drei Jahren haben wir den damals aufsehenerregenden Tesla X angeschafft, um in Kombination mit VR-Videos Urlaubsstimmung in die Innenstädte zu bringen. Der Auftritt von Musk vor den VW-Führungskräften zeigt uns, dass wir eine vorausschauende Tourismusregion waren und weiterhin sind“, so Kofler. 

Unter dem Titel „E-Marketing“ sollen die Marketingaktionen mit dem TVB Tesla wieder aufgenommen werden. Das Fahrzeug wird als mobiler Messestand dienen und als ausgefallener Werbeträger fungieren. Geplant sind Auftritte in deutschen Innenstädten. Zukünftig werden Besucher des mobilen Messestands mit VR-Brillen einen virtuellen Rundgang durch die Tourismusregion machen. 360 Grad Videos sind entstanden, die etwa einen atemberaubenden Rundgang durch die Klammen und durchs Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau gewähren. Geplant sind Pop-up- und Guerilla-Marketingmaßnahmen in einnahmestarken Ballungszentren, wie etwa in Berlin, Nürnberg und München. Die langjährigen Kooperationen in Bayreuth werden neu belebt.

Kontakt:
Alpbachtal Tourismus
Zentrum 1, 6233 Kramsach
Tel. +43 5337 21200 21
info@alpbachtal.at
www.alpbachtal.at

TVB Alpbachtal NEWS

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass möchten wir euch über grundlegende Veränderungen im Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland informieren. In der Aufsichtsratssitzung vom 28.7.2021 wurde der bisherige Vorstand mit Obmann Gebhard Klingler, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Heim und 2. Obmann-Stellvertreter Markus Vögele vom Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung abberufen.

Der neue und einstimmig gewählte Vorstand lautet nun:

Obmann Frank Kostner

1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger

2. Obmann-Stellvertreter Johann Rieser

Da der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Johann Hausberger in den Vorstand gewählt wurde, muss in der nächsten Sitzung ein neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates gewählt werden.

Wie manche schon vernommen haben, wurde unserem langjährigen Geschäftsführer Markus Kofler vom ehemaligen Obmann Gebhard Klingler überraschend per 31.12.2021 die Kündigung ausgesprochen und Markus Kofler wäre mit 15.08.2021 bereits freigestellt worden. Die Kündigung des Geschäftsführers wird in der nächsten Vorstandssitzung aufgehoben und somit wird der Tourismusverband wieder voll handlungsfähig sein.

Wir sind überzeugt, dass wir als Team Alpbachtal mit neuem Elan und Zuversicht und dem Rückhalt der Gremien in die Zukunft marschieren.

Wir stehen vor großen Herausforderungen wie wir die anhaltende Krise meistern und wie wir den Tourismusverband zukunftsfit machen. Über weitere Maßnahmen und Veränderungen werden wir euch künftig wieder regelmäßig informieren.

Euer Alpbachtal Tourismus