TVB Vollversammlung in Kundl

Liebe Unternehmer und Mitglieder!

Bitte nützt die Chance und kommt zur Vollversammlung am 7. Dezember in den Gemeindesaal Kundl! Es gibt interessante Neuigkeiten und einen hochkarätigen Impuls- und Motivationsvortrag von Philipp Hahn, einem der Top 100 Speaker. Gerade jetzt und aufgrund der aktuellen Entwicklungen sollte man sich diesen Blick über den Tellerrand hinaus nicht entgehen lassen!

Update 30.11.21: Der Vortrag von Philipp Hahn wird Pandemiebedingt für die kommende Vollversammlung abgesagt und auf März 2022 verschoben.

Bitte anmelden und die Einhaltung der 2G Regeln nicht vergessen! Infos auch direkt beim TVB in Kramsach und telefonisch unter 05337/21200.

„Tesla – Elon Musk in Alpbach“

Alpbach – Letzte Woche fand die interne VW-Tagung mit 200 Top-Managern im Congress Centrum Alpbach statt. Als Überraschungsgast wurde Tesla-CEO Elon Musk per Video-Schaltung aufs Podium geholt. Volkswagen Konzernchef Herbert Diess schwörte die VW-Manager auf den Wettbewerb mit Tesla ein. Auf Twitter veröffentliche er: „Mit einem neuen Mindset und einer Revolution in unserem Headquarter Wolfsburg können wir dem neuen Wettbewerb folgen“, schrieb Herbert Diess auf dem Nachrichtendienst. Es sei ein gutes Treffen in Alpbach gewesen. Diess werde den Wandel meistern, sagte Elon Musk laut „Handelsblatt“.

Für Markus Kofler von Alpbachtal Tourismus war der Gastauftritt eine wohltuende Bestätigung für längst gesetzte Maßnahmen. „Bereits vor drei Jahren haben wir den damals aufsehenerregenden Tesla X angeschafft, um in Kombination mit VR-Videos Urlaubsstimmung in die Innenstädte zu bringen. Der Auftritt von Musk vor den VW-Führungskräften zeigt uns, dass wir eine vorausschauende Tourismusregion waren und weiterhin sind“, so Kofler. 

Unter dem Titel „E-Marketing“ sollen die Marketingaktionen mit dem TVB Tesla wieder aufgenommen werden. Das Fahrzeug wird als mobiler Messestand dienen und als ausgefallener Werbeträger fungieren. Geplant sind Auftritte in deutschen Innenstädten. Zukünftig werden Besucher des mobilen Messestands mit VR-Brillen einen virtuellen Rundgang durch die Tourismusregion machen. 360 Grad Videos sind entstanden, die etwa einen atemberaubenden Rundgang durch die Klammen und durchs Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau gewähren. Geplant sind Pop-up- und Guerilla-Marketingmaßnahmen in einnahmestarken Ballungszentren, wie etwa in Berlin, Nürnberg und München. Die langjährigen Kooperationen in Bayreuth werden neu belebt.

Kontakt:
Alpbachtal Tourismus
Zentrum 1, 6233 Kramsach
Tel. +43 5337 21200 21
info@alpbachtal.at
www.alpbachtal.at

TVB Update Herbst 2021

GF Markus Kofler, 2. VS Johann Hausberger, 1. VS Frank Kostner, 3. VS Hansi Rieser, AR-Vorsitzender Christof Neuhauser

Liebes TVB Mitglied!

Die abgelaufene Sommersaison ist zufriedenstellend und angesichts der Situation reibungslos verlaufen. Man kann in der Region mit einem Nächtigungsplus (Mai-Aug) gegenüber Sommer 2019 und 2020 zuversichtlich in Richtung Herbstfinale blicken. Die genauen Zahlen werden wie gewohnt nach Abschluss veröffentlicht. Die Buchungslage im Hinblick auf den Winter 2021/2022 ist, nach Rücksprache mit vielen Vermietern aus allen Kategorien, noch durchwachsen. Gewisse Unsicherheiten bezüglich der im Winter geltenden Corona Regeln haben die ohnehin schon extreme Kurzfristigkeit bei den Buchungen weiter verschärft. Wir erwarten uns, dass bis Mitte Oktober nun endlich die tatsächlich geltenden Tourismus-Regeln für die kommende Wintersaison durch die Regierung kommuniziert werden.

Der neue TVB Vorstand

Die Ende Juli 2021 stattgefundenen einschneidenden Veränderungen im TVB Alpbachtal wurden von den Mitgliedern sehr positiv aufgefasst. Vor allem auch viele, die in den vergangenen Jahren (auch vor Dezember 2019) der TVB Arbeit oft kritisch gegenüber standen, können sich nach den vergangenen knapp 20 Chaos-Monaten jetzt wieder sicher sein, dass die tatsächlichen Aufgaben unseres Tourismusverbandes mehr denn je im Fokus stehen. Nebenschauplätze und nicht mehr zeitgemäße Altlasten, die in die heutige Zeit und in den Aufgabenbereich eines TVB einfach nicht passen, werden sukzessive aufgearbeitet, optimiert und möglichst abgestellt. Daß es da und dort Kompromisse geben wird, kann möglich, soll aber nicht die Regel sein.

Auch die Aufgaben der neuen Vorstände wurden konkretisiert und man begegnet sich auf Augenhöhe. Es wurde neben den im Tiroler Tourismusgesetz festgelegten Aufgaben eines Obmannes und seiner zwei Stellvertreter eine auf drei Säulen basierende Ressortverteilung vorgenommen. Obmann Frank Kostner ist der „Strategievorstand“, der 1. Obmann Stellvertreter Johann Hausberger ist der „Finanzvorstand“ und der 2. Obmann Stellvertreter Johann Rieser ist der „Kommunikationsvorstand“.

In einem Arbeitsübereinkommen wurde die künftige Zusammenarbeit zwischen Vorstand, Geschäftsführung, Aufsichtsratsvorsitzenden Christof Neuhauser und dem Aufsichtsrat punktiert. Die wesentliche Aussage ist, dass das operative Tagesgeschäft und das Gesicht des TVB nach außen, die Geschäftsführung darstellt und alle Gremiumsmitglieder sich entsprechend ihrer Kompetenzen bestmöglich im Hintergrund abstimmen und einbringen um unsere Tourismusregion weiterhin in der Erfolgsspur zu halten.

Die TVB Mitarbeiter sind jetzt wieder voll motiviert

Auch die Mitarbeiter des TVB haben die positiven Veränderungen in den Gremien mit Freude aufgenommen und sind wieder voll motiviert. Alle bereits vor Dezember 2019 im Zuge der Markenentwicklung „alp-bach-tal“ angestoßenen Projekte werden gemeinsam und kompetent weiterentwickeln. Der nun regelmäßig stattfindende Austausch zu den verschiedensten Themen zwischen Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter trägt zur noch schnelleren und vor allem positiven Entwicklung bei.

Veränderungen im Führungsteam

Wie viele schon vernommen haben wechselt der langjährige Marketingleiter Michael Mairhofer als neuer Geschäftsführer in die Wildschönau. Dieser Wechsel bringt auch neue Chancen für einen weiteren Ausbau der ohnehin schon intensiven Zusammenarbeit mit der Region Wildschönau mit sich.

Die Position der Marketingleitung im TVB Alpbachtal wird intern durch Frau Petra Cosentino besetzt. Zusätzlich wird eine neue Marketing Stelle installiert und als „Creativ DirektorIn“ ausgeschrieben. Ziel ist es eine MitarbeiterIn als kreativen Kopf mit dem Blick von Außen in das Team zu integrieren. Dadurch sind wir sicher neue Impulse zu erhalten und die teilweise vorhandene „Betriebsblindheit“ zu beseitigen.

Die langjährige Mitarbeiterin Claudia Ager wird als neue rechte Hand (Stellvertreterin) der Geschäftsführung aufrücken und damit das Führungsteam nun auch offiziell an dieser Position bereichern.

Anstehende Projekte

Viele Themen wurden im Zuge unserer laufend stattfindenden Meetings angesprochen und längst überfällige neu aufbereitet und wieder angestoßen. So wird es wie früher auch wieder einen regelmäßigen VermieterInnen Stammtisch geben. Auch die Entwicklung einer zeitgemäßen und flexibleren TVB Informationsstelle für jeden Tourismusort unserer Region wird gestartet. Die in die Jahre gekommenen noch existierenden Ortsbüros werden in diesem Zuge evaluiert und neu gedacht. Der eigentlich schon für 2020 geplante Start des Relaunch der Homepage wird jetzt unter Einbindung aller Partner doch gestartet. Die technische Entwicklung ist derart rasant, dass wir hier für die nahe Zukunft einen dringenden Handlungsbedarf sehen, um weiterhin auch online bei den Top Destinationen mitzumischen.

Liebe Mitglieder, ihr seht es gibt viel zu tun und wir werden alles daran setzen unsere Region touristisch bestens zu entwickeln. Mit solchen Informationen wollen wir euch immer wieder einen Einblick vermitteln, was alles so passiert, wenngleich es eine Reihe von aktiven Projekten gibt, die aber noch nicht spruchreif sind. Ihr könnt auch in dieser Hinsicht wie immer gespannt sein, was noch alles passiert ;-).

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe und sind für jede konstruktive Kritik offen und dankbar. Natürlich freuen wir uns auch auf die Mitarbeit aller engagierten Tourismusinteressierten zu den verschiedensten Projekten.

ALP BACH TAL

Frank Kostner
Frank Kostner (Touristiker)

Zukunft TVB Alpbachtal und Tiroler Seenland

Versprechungen für die Zukunft zu machen sind unseriös, und vor allem solche die sich mit den geltenden Regeln und dem Tourismusgesetz nicht vereinbaren lassen. Seriös hingegen ist mit aller Kraft und Überzeugung für den eingeschlagenen touristischen Weg kompetent zu werben. Der eingeschlagene Weg mit all seinen im Marketing beinahe täglich stattfindenden kleinen und großen Justierungen ist für unsere Region der absolut Richtige.

Wir brauchen und können fast nichts neu erfinden. Die Kunst besteht darin täglich Augen und Ohren offen zu halten um von den Besten zu lernen. Negativ denkende sprechen hierbei natürlich von kopieren. Ja, in der heutigen Zeit wird ständig und überall kopiert, verbessert und wieder kopiert. Die, die es nicht schaffen, zu erkennen welche Ansätze es Wert sind verfolgt zu werden, bleiben auf der Strecke und haben dann auch nicht die Möglichkeit neue Akzente am Markt zu setzen.

Das touristische Angebot in unserer Region ist nicht einzigartig aber so vielfältig und bodenständig wie kaum anders wo. Ein Fluch und Segen unserer Region ist die geringe Bettenkapazität. Dadurch werden wir aus der Gastsicht allgemein als klein und fein, soll heißen, als nicht überlaufen vom Massentourismus gesehen. Andererseits ist dadurch die Akzeptanz auf Seiten derer die nichts direkt mit dem Tourismus zu tun haben sehr ausbaufähig. Jetzt kann man sich fragen, was ist einem lieber? Eine Region in der nahezu jeder weiß wovon alle Leben, aber eben in der der Massentourismus vorherrscht? oder eben unsere Situation?

Ich bin ganz klar für unsere Situation und kämpfe für die richtige Sache. Der ständige starke Gegenwind von fachlich wenig versierten ist der beste Antrieb und mit ein Grund zu wissen, dass die Richtung stimmt. Ein Tourismusverband ist für den Tourismus da, so wie andere Interessensvertretungen eben auch für ihre jeweiligen Sparten da sind.

Eine wesentliche Aufgabe zur Beurteilung von Marketing ist es den richtigen Blickwinkel zu wählen. Was offensichtlich in unserer Region schon für so manche Touristiker und Funktionäre schwierig genug ist, ist für die dem Tourismus weiter entfernten noch viel schwieriger.

Dazu kommen die aus touristischer Sicht nicht mehr zeitgemäßen politischen und örtlichen Grenzen unserer so vielfältigen Region. Es ist für viele nach wie vor schwierig ihre subjektive, auf ihren Ort und ihr direktes Umfeld bezogene, emotionale Sichtweise zugunsten der nötigen und zeitgemäßen Markenausrichtung anzupassen.

Der richtige Blickwinkel unsere touristische Markenstrategie beurteilen zu können, ist der des Gastes. Aus der Sicht des Gastes zählt ausschließlich das Urlaubserlebnis und keinesfalls politische oder regionale Ortsgrenzen. Um dieses Urlaubserlebnis schon im Zuge des Markenauftrittes transportieren zu können ist es das wichtigste die Markenbotschaft kurz, prägnant und authentisch am Markt zu positionieren. Kunstbegriffe und das Erzeugen von falschen bzw. nicht erfüllbaren Erwartungshaltungen beim Gast, haben gravierende negative Auswirkungen.

Wir befinden uns in einem stätigen und nie aufhörenden Prozess der Marken- und Weiterentwicklung. Wir haben die Aufgabe zu erkennen welche Schritte zu setzen sind, wobei naturgemäß nicht immer alle Maßnahmen und Ideen den erhofften Erfolg bringen können. Im Rahmen der Möglichkeiten ist es allerdings die wichtigste Aufgabe eines TVB die Marke bestmöglich am Markt zu positionieren und ständig zu evaluieren.

Die damaligen im Zuge der Zwangsfusionierung getroffenen Entscheidungen waren geprägt von großteiles ortspolitischen Kompromissen einhergehend mit den ewigen Diskussionen über Tourismusabgaben. Heute, 15 Jahre später wissen wir, es ist definitiv unmöglich es jedem Recht zu machen und auch nur begrenzt möglich die Akzeptanz der touristischen Arbeit gegenüber zu erhöhen. Die Kräfte und Mächte die stätig dagegen Arbeiten werden nie aufhören! So gut die Argumente auch von außenstehenden und unbeeinflussbaren Marketingexperten vorgetragen und schlüssig erklärt werden, trotzdem fallen wir immer wieder in die bekannten und emotionalen Muster der ewig Gestrigen zurück. Alles wird zerredet und Feindbilder werden geschürt.

Wir sind nicht die Ersten die so einen Weg in einem Markenfindungsprozess durchschreiten müssen. Es gibt prominentere Regionen und Orte mit ähnlichen Problemen in der Entwicklung zum zeitgemäßen und gemeinsamen touristischen Markenauftritt. Viele haben diese Aufgabe bereits erfolgreich abgeschlossen. Wir haben damit vor 15 Jahren begonnen und seit mindestens 10 Jahren wird ausschließlich zerredet. Es ist Zeit, dass auch wir die richtigen Schritte setzen um die touristische Zukunft unserer Region weiterzuentwickeln und zu sichern.

Wir haben das Glück einen einzigartigen, authentischen sowie aussagekräftigen Markennamen immer schon direkt vor der Nase zu haben. Der Begriff ALP-BACH-TAL transportiert jedes nur erdenkliche Urlaubserlebnis welches der Gast in unserer Region und über die Regionsgrenzen hinaus erleben kann. Ein Markenexperte hat Wort wörtlich gesagt: „wer das nicht nutzt ist blöd!“

Im Sinne der Wirtschaft und im Sinne unserer Tourismusregion sollte jeder in der Lage sein, diese und weitere unwiderlegbare Argumente richtig einzuordnen. Die jahrelange positive touristische Entwicklungen sowie die sehr gute Arbeit unseres TVB Teams liegt auf der Hand und ist auch von höchsten Stellen laufend bestätigt. Die konstruierten und verbreiteten TVB Horrorgeschichten haben weder mit konstruktiver Kritik noch mit touristischer bzw. wirtschaftlicher Kompetenz zu tun. Es werden hierbei ausschließlich Eigeninteressen zum Nachteil der eigentlichen Aufgaben eines Tourismusverbandes verfolgt.

Alle Mitglieder sind aufgerufen ihre persönlichen Vorbehalte den verschiedener Regionsorten und Personen gegenüber abzulegen und im Sinne der Gemeinsamkeit die Fakten richtig einzuordnen!

Kommt zur Vollversammlung am 10. Dezember 2019 ab 19.30 Uhr in das Congress Centrum Alpbach und gebt eure wichtige Stimme an richtiger Stelle ab!

Wir freuen uns auf jeden!

Update 30.07.2021: Im Zuge der Aufsichtsratssitzung vom 28.07.2021 wurde der gesamte 3er Vorstand (Obmann Gebhard Klingler, 1. Stellvertreter Johann Heim, 2. Stellvertreter Markus Vögele) mit sofortiger Wirkung abberufen. Nach dem gestellten Abwahlantrag erfolge die schriftliche Abstimmung durch die 13 anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte. Nur ein Aufsichtsrat (Margreiter Konrad) hat entschuldigt gefehlt. Das Abstimmungsergebnis 12:1 war eindeutig!

Die Wahl des neuen 3er Vorstandes bestehend aus Obmann Frank Kostner, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger und 2. Obmann-Stellvertreter Hansi Rieser erfolge durch die stimmberechtigten Aufsichtsräte jeweils einstimmig.

TVB Alpbachtal NEWS

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass möchten wir euch über grundlegende Veränderungen im Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland informieren. In der Aufsichtsratssitzung vom 28.7.2021 wurde der bisherige Vorstand mit Obmann Gebhard Klingler, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Heim und 2. Obmann-Stellvertreter Markus Vögele vom Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung abberufen.

Der neue und einstimmig gewählte Vorstand lautet nun:

Obmann Frank Kostner

1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger

2. Obmann-Stellvertreter Johann Rieser

Da der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Johann Hausberger in den Vorstand gewählt wurde, muss in der nächsten Sitzung ein neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates gewählt werden.

Wie manche schon vernommen haben, wurde unserem langjährigen Geschäftsführer Markus Kofler vom ehemaligen Obmann Gebhard Klingler überraschend per 31.12.2021 die Kündigung ausgesprochen und Markus Kofler wäre mit 15.08.2021 bereits freigestellt worden. Die Kündigung des Geschäftsführers wird in der nächsten Vorstandssitzung aufgehoben und somit wird der Tourismusverband wieder voll handlungsfähig sein.

Wir sind überzeugt, dass wir als Team Alpbachtal mit neuem Elan und Zuversicht und dem Rückhalt der Gremien in die Zukunft marschieren.

Wir stehen vor großen Herausforderungen wie wir die anhaltende Krise meistern und wie wir den Tourismusverband zukunftsfit machen. Über weitere Maßnahmen und Veränderungen werden wir euch künftig wieder regelmäßig informieren.

Euer Alpbachtal Tourismus

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Gebhard Klingler!

Frank Kostner steht als greifbares Sprachrohr für alle wirklichen TVB Alpbachtal Zahler im Fokus einiger nicht mit den Details und den tatsächlichen Vorgängen befassten Personen und TVB-Mitglieder. Leider gibt es aufgrund unserer Regionskonstellation viele die glauben mit dem Tourismus nichts am zu Hut haben und sich dadurch leicht von den ewigen Kritikern benutzen lassen. Alle die im Gegensatz zu uns nichts dagegen tun und sagen, können auch keine Fehler machen und somit auch nicht in der Kritik stehen!

Leider hat unsere konstruktive Kritik die in der Formulierung aufgrund Ihrer fortlaufenden Untätigkeit immer schärfer werden musste, bis dato nicht gefruchtet. Unsere vorangegangenen, zugegeben harten Formulierungen, entstanden gerade aufgrund Ihres Fehlverhaltens aus der Emotion heraus und gleichzeitig in der Hoffnung, dass doch noch ein Einlenken zum Wohle unseres TVB Alpbachtal zu erzielen ist. Sie aber, nehmen nach wie vor weder die öffentliche noch die in den Gremiumssitzungen vorgetragenen berechtigten Kritikpunkte ernst.

Ihr eigentliches Ziel, im Zuge der nun abgeschlossenen rechtlichen Auseinandersetzung, bei der die Frage über die richtige Formulierung bzw. die richtige Wortwahl unserer Kritik der Streitpunkt war, uns Mundtot zu machen, haben und werden Sie nicht erreichen. Frank Kostner hat sich für die überschießende Wortwahl ausdrücklich entschuldigt! Nicht zuletzt auch darum, um nicht weiter sinnlos Zeit mit diesen Meinungsverschiedenheiten zu vergeuden. Die wunschgemäße Veröffentlichung der Entschuldigung erfolgte in Absprache mit Ihnen und auch erst nach Ihrer Freigabe. Diese Sache ist somit erledigt! In Zukunft werden wir bei der Kritik an der Ausübung Ihres öffentlichen Ehrenamtes möglichst in einer freundlichen Formulierung, hoffentlich Ihren Vorstellungen entsprechen.

Wofür wir uns sicher niemals entschuldigen werden ist die in unseren Aussagen und Artikeln enthaltene sachliche, stichfeste und konstruktive Kritik samt Lösungen zur positiven Weiterentwicklung unseres TVB Alpbachtal. In einem Land mit Meinungsfreiheit ist es mehr als legitim Kritik zu üben und eine zeitgemäße TVB Amtsführung von Ihnen zu verlangen!

Ihr Bestes, dass Sie zweifellos dafür versuchen zu geben, um den TVB Alpbachtal nur annähernd im Fahrwasser zu halten, in dem Sie ihn ab Dezember 2019 übernehmen durften, ist für die aktuelle Situation und überhaupt offensichtlich auch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, bei weitem zu wenig. Sie sind leider nicht imstande das zu leisten was nötig wäre um unseren TVB Alpbachtal durch und aus dieser schwierigen Zeit zu begleiten. Sie selbst betonen bei jeder Gelegenheit, dass Sie eigentlich keine Zeit haben und die Zeit, die Sie für den TVB aufbringen, ohnehin schon zu viel sei. Jetzt könnte man sich die Frage stellen: Haben Sie tatsächlich zu wenig Zeit? Oder sind Sie möglicherweise aufgrund mangelnder Fähigkeiten nicht in der Lage in der Ihnen zur Verfügung stehende Zeit unseren TVB Alpbachtal entsprechend mitzugestalten?

Durch Ihre laufend injizierten und mitgetragenen Fehlentscheidungen wird auch die finanzielle Situation immer prekärer. Die bereits von Landesseite in massivem Ausmaß geflossenen finanziellen TVB Corona-Hilfsgelder, dienen im hohen Maße dazu, die tatsächliche budgetäre Situation zu kaschieren anstelle durch die richtigen Maßnahmen das Werbebudget abzusichern. Einer der wichtigsten Ansätze und Chancen wäre jedoch längst zu verfolgen gewesen, nämlich den TVB Alpbachtal, ungeachtet vergangener Gepflogenheiten, modern und Zukunftsorientiert zu Denken. Wären viele längst überfälligen Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet worden, hätten wir als Region Alpbachtal beim kommenden wirklichen Restart am Tourismusmarkt das nötige Potenzial um auch unsere rund 75 Prozent Privat- und Kleinvermieter optimal mit auf die Reise, zurück zu alten Stärken, zu nehmen. Denn, Fakt ist, dass in diesem Sommer 2021 und im schlimmsten Fall auch im kommenden Winter fast ausschließlich die Top Betriebe (aller Kategorien!) ihr Geschäft machen werden. Die Nächtigungszahlen werden sich somit im Vergleich zu 2019 (vor Corona) nicht einmal annähernd erholen können!

Herr Gebhard Klingler! Wie Sie selbst sagen, sind das größte Problem Ihre handverlesenen Vorstandskollegen und das suboptimale Zusammenspiel in Richtung des Aufsichtsratsvorsitzenden. Jeder Profi weiß, und wie aktuell auch in anderen TVB Regionen zu sehen, ist das größte Gift ein nicht harmonierender TVB Vorstand. Viel schlimmer als die Situation dass auch noch der Vorsitzende des Aufsichtsrates eigentlich mit keinem der Vorstände kann, kann es nicht sein. Von der TVB Geschäftsführung und den Mitarbeitern wollen wir gar nicht anfangen zu reden!

Herr Gebhard Klingler! Es ist nicht die Aufgabe eines Vorstandes anstelle des TVB Geschäftsführers öffentliche Auftritte an sich zu reißen um den drang zur Selbstdarstellung auf unserer Kosten ausleben zu können. Die Aufgabe eines jeden Gremiumsmitgliedes ist es, TVB Innovationen und Zukunftschancen zu erkennen und mitzutragen bzw. zu forcieren. Eigeninteressen und jene der unqualifizierten Beeinflusser dürfen bei Entscheidungen keine Rolle spielen! Tun Sie, aus touristischer Sicht einmal das Richtige und lösen Sie sich von Ihren Fesseln mit denen Sie uns und unsere Tourismusregion Alpbachtal längst nachhaltig schädigen! Es muss sich jetzt alles ändern!

Mit freundlichen Grüßen

Alle wirklichen TVB-Zahler der Region Alpbachtal

Update 30.07.2021: Im Zuge der Aufsichtsratssitzung vom 28.07.2021 wurde der gesamte 3er Vorstand (Obmann Gebhard Klingler, 1. Stellvertreter Johann Heim, 2. Stellvertreter Markus Vögele) mit sofortiger Wirkung abberufen. Nach dem gestellten Abwahlantrag erfolge die schriftliche Abstimmung durch die 13 anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte. Nur ein Aufsichtsrat (Margreiter Konrad) hat entschuldigt gefehlt. Das Abstimmungsergebnis 12:1 war eindeutig!

Die Wahl des neuen 3er Vorstandes bestehend aus Obmann Frank Kostner, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger und 2. Obmann-Stellvertreter Hansi Rieser erfolge durch die anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte jeweils einstimmig.

Ihr da Oben! Die Welt ist ein Dorf!

Söder und Co sind die Tirol/Österreich „Basher“ Nr. 1

Brief an Tirol, an die österreichischen Nestbeschmutzer und Tirol „Basher“!

Ja, ihr da Oben in den Zwangs-pausierten Winterparty und Tourismushotspots unseres schönen Landes Tirol seid für viele Touristiker immer schon große Vorbilder. Egal ob sich ein Tourismusort in eure Richtung entwickeln wollte oder abgeschreckt von so manchen Auswüchsen eben in eine der Anderen. In jedem Fall seid ihr da Oben immer schon ein Garant für Diskussionen und nicht zuletzt dadurch ein äußert wichtiger Teil unser touristischen Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten. Wie oft wurde zu Krisenzeiten dem Tourismus schon schlimmes prophezeit! Wie oft war es gerade dann wieder der Tourismus, der wie ein Fels in der Brandung auch die widrigsten Umstände nahezu selbstständig überstand und damit solidarisch einen wesentlichen Teil des Wirtschaftsmotors der jeweiligen Region und auch des ganzen Landes, bis über Landesgrenzen hinaus, am Laufen hielt!

In der aktuellen Krise ist auch für den Tourismus alles anders und es gesellen sich zu euch da Oben nun auch die eigennützig handelnden Protagonisten der in- und ausländischen Politik um die Situation schamlos für sich auszunutzen. Sie verstärken und beschleunigen absichtlich das massive, durch „Fake News“ unterstützte, Tirol/Österreich Bashing. Unsere eigenen Nestbeschmutzer aus Politik- und Medienlandschaft sind nicht viel besser und machen munter mit. Es ist ihnen allen dabei völlig egal, dass die Ausgangssituation aufgrund Corona heute eine gänzlich andere ist. Erstmals sitzen weltweit alle gemeinsam zur gleichen Zeit im selben Boot und wir sollten gerade jetzt alle gemeinsam in dieselbe Richtung rudern. Leider gibt es jedoch diese immer schon auf unser aller Kosten lebenden Schein-Interessensvertreter, mit den verschiedensten Reichweiten und Beweggründen, die durch ihr unüberlegtes und hauptsächlich eigennütziges Handeln damit unser ganzes Land nachhaltig in Verruf bringen.

Die oft wissentlich verbreiteten „Fake News“ und reißerischen Schlagzeilen richten Schäden von unermesslichem Ausmaß an. Diese Schäden sind nicht nur monetärer Art, sondern es geht auch um den dadurch nicht vorhandenen Respekt und die Wertschätzung gegenüber jeder einzelnen hart arbeitenden und ständig den wirtschaftlichen Risiken ausgesetzten Mitarbeiter- und Unternehmerfamilie.  

Die fatale und in diesem Fall absolut nicht ersichtliche Message Control, von euch da Oben, wird nun uns allen zum Verhängnis. Obwohl ihr doch euer Geschäft scheinbar so perfekt beherrscht, lassen eure Aktionen vermuten, dass das Geheimnis eures Erfolges doch nichts mit außergewöhnlichem Scharfsinn zu tun hat. Es ist lediglich euer persönliches Glück, dass ihr an der richtigen Position seid und dadurch euer, auch politisches Geschäftsmodell funktioniert. Das ist keine Herabwürdigung von durchaus möglichen fachlichen Fähigkeit und eurer Hände Arbeitsleistungen, aber es ist das Aufzeigen der Indizien dafür, dass ihr da Oben eben nicht in der Lage seid das eigentlich in eurer Hand liegende große ganze auch nur einen Tag oder einen Kilometer weiterzudenken. Im Gegensatz dazu ist dies für viele noch härter arbeitende sehr wohl immer schon notwendig.

Genau darum nützt es auch nichts, dass es wie längst bestätigt namhafte deutsche Industriebetriebe gibt die Ende 2019 Mitarbeiter aus dem chinesischen Coronaherd Wuhan ohne folgende Quarantänemaßnahmen einfliegen und arbeiten ließen. Realistisch muss man davon ausgehen, dass genau durch solche Vorgänge das Virus erst in unsere Nähe gelangte und damit später die Winter Partyhotspots in die negativen Schlagzeilen. Zeitversetzt wäre dasselbe in Richtung Sommerhotsports passiert.

Ihr da Oben die ihr jetzt hauptsächlich durch euer Handeln, Tirol/Österreich so negativ im Rampenlicht, am Pranger stehen lasst, kennt die Wahrheit. Ihr wisst längst, dass dieses Virus nicht bei uns in Tirol/Österreich seinen Ursprung hatte. Ihr vergesst in diesem Zusammenhang absichtlich, dass jeder die Möglichkeit hatte in kürzester Zeit alles erleben zu wollen und zu können. Das war über viele Jahre der Lebensstil der Massen, denn Reisen war noch nie so schnell, billig und einfach wie in unserer Zeit.

Die nach wie vor weit verbreitete Vollkasko Mentalität ist/war mit ein Grund für die Sorglosigkeit und wurde uns Tirolern erst kurz vor Corona im Rahmen der „Kuhattacken“ von denselben negativ und eigennützig handelnden Kräften vor Augen geführt. In der Corona-Situation ist es nicht anders.

Es muss Schuldige geben damit die Beschuldiger weiter ihre Partys feiern können, denn nach Corona wird es irgendwie langsamer oder auch schneller weitergehen und wir alle, die hoffentlich persönlich und wirtschaftlich überlebt haben, werden dann wieder mit dabei sein. Auch, und ganz besonders ihr da Oben! Zumindest bis zum nächsten Crash. 

Frank Kostner (Touristiker aus Alpbach)

TVB (Lift)Vollversammlung vom 10.12.2020

TVB Alpbachtal und Seenland

Danke, dass so viele unserem Aufruf gefolgt und trotz der heuer erschwerten Bedingungen zur Vollversammlung erschienen sind! Normalerweise, wären bei einer solchen Vollversammlung ohne Neuwahlen und zu normalen Zeiten, maximal 30 Mitglieder anwesend gewesen. Die Versammlung startete um 16.05 und in den Gesichtern des Podiums konnte man die nervöse „Vorfreude“ aufgrund der zahlreich erschienen Mitglieder ganz klar erkennen!

Seit dem Erscheinen des Krone-Artikels gehen bei den Lift Initiatoren hinter den Kulissen die Wogen hoch! Da war es kein Wunder, dass man auch bei der heurigen TVB-Vollversammlung nicht um den Kramsacher Lift herum kommt. Dass dieses Thema bei der TVB-Vollversammlung am Ende derart viel Raum einnahm, ist nicht zuletzt dem im Vorfeld tölpelhaften Vorgehen des gesamten TVB Neustart Neztwerks geschuldet.

Bereits beim Bericht des Vorstandes durch Gebhard Klingler war dieser äußerst bemüht seine ganz persönliche und selbstbestimmte Verteidigungsposition einzunehmen. Mit vielen Lücken in seiner Berichterstattung war er zwischen den Zeilen ausschließlich um Schadensbegrenzung bemüht und mit versteckten Schuldzuweisungen versuchte er vorsorglich sich und seine noch verbliebenen Vertrauten aus der Schusslinie zu nehmen.

Der Vorsitzende des Aufsichtrats Johann Hausberger wurde wie zu erwarten auch diesmal seiner Funktion nicht gerecht. Das blose herunterlesen von aneinander gereihten, belanglosen Beschlüssen reicht gerade angesichts der speziellen Situation für den oberster Chef des TVB Alpbachtal und Seenland eindeutig nicht. Auch die beiden über weite Stecken stummen Begleiter, Johann Heim und Markus Vögele, versuchten sich am Ende mehr stümperhaft als kompetent einzubringen.

Klare Ansprachen

Erst unter Allfälliges wurde es richtig interessant. Endlich getraute sich ein für den Kramsacher Lift immer schon hart kämpfender Markus Pumpfer, das zu sagen, was unter vorgehaltener Hand jeder weiß. Markus Pumpfer beklagte sich lautstark in Richtung Gebhard Klingler über sein mangelndes Engagement für das Liftprojekt und merkte interessanterweise an, „wir haben dir geholfen TVB-Obmann zu werden und jetzt lässt du (Anm. Gebhard Klingler) uns so hängen“. Aus seiner Sicht sei es auch so, dass Frank Kostner ja immer gute Ideen hat, aber aufgrund seines manchmal zu harten Tons, eben er nicht mehr Vorsitzender sei und die TVB Führungs-Konstellation dadurch heute so ist wie sie ist.

Dazu ist anzumerken, dass ich Frank Kostner im Dezember 2019 nicht mehr zur Wahl des Aufsichtras Vorsitzenden angetreten bin. Die manchmal speziell in unserer TVB Regions-Konstellation wirklich nötige energische Durchsetzungskraft samt schlagkräftiger Argumente ist speziell für einen Vorsitzenden essenziell. Dass, wenn nötig, eine klare Ansprache bei jenen mit anderer Meinung nicht gut ankommt, liegt in der Natur der Sache und ist auch aktuell in den Gremien nicht anders. Im Gegensatz dazu beklagte sich von den Kramsacher Lift Initiatoren niemand als ich im Mai 2019 durch meine Argumente und mein energisches Auftreten eben genau die benötigten 1,0 bis 1,5 Millionen Euro TVB Geld durch einstimmige Beschlüsse in beiden Gremien durchbrachte. Festzuhalten ist auch, dass in den 4 vorherigen Funktionsperioden des TVB Alpbachtal und Seenland es nahezu immer zu einstimmigen Beschlüssen und zu keinem einzigen knappen Abstimmungsergebnis kam. Die Bilanz der vergangenen 20 Jahre spricht andere Worte als jene der ewigen Querulanten und Gegner welche leider auch aus den Reihen der touristischen Hauptnutznießer kommen.

Die Liftwahrheit 2020

Angesichts der bis jetzt in der TT und auf meinbezirk.at erschienen Berichte über die Vollversammlung muss man sich fragen bei welcher Sitzung diese Redakteure mit dabei waren bzw. ob ihre Recherche als objektiv zu werten ist. Alleine der Bericht über die Aussagen der Tourismusabteilung stehen im krassen Gegensatz zu den schriftlichen Stellungnahmen des Landes Tirol zum Thema Lift Kramsach.

Hier die aktuellen Tatsachen zum Kramsacher Lift! Wie allen bekannt war es notwendig aufgrund der aktuellen Situation am 28.09.2020 den damaligen Beschluss vom 13.05.2019 zum Liftzuschuss aufzuheben, denn die Tourismusabteilung als Aufsichtsbehörde war entgegen anderer Behauptungen noch nie von der Idee des verlorenen Liftzuschusses hell auf begeistert und jetzt zu Krisenzeiten schon gar nicht. Die Mehrheit der Aufsichtsräte stimmten in dieser geheimen Abstimmung (10:2) für die aktuell notwendige Aufhebung des damaligen Beschlusses. Es wurde aber auch festgehalten, dass nach der Wintersaison bzw. nach der Krise wieder evaluiert wird und dann nach Möglichkeit, alleine aufgrund des aktuell notwendigen verantwortungsvollen Handelns, wieder Geld fließen könnte.

Nach diesem demokratischen Entscheid startete das Neustartnetzwerk eine Verleumdungskampagne mit den Argumenten, es seinen die Aufsichtsräte mit dieser Abstimmung überrumpelt worden und es sei im Vorfeld nicht richtig aufgeklärt worden. Es ging sogar so weit, dass Gremiumsmitglieder bei der Tourismusabteilung zu intervenieren versuchten. Ihr Ziel war es, dass durch eine rechtliche Prüfung der Aufhebungsbeschluss als unrechtmäßig eingestuft wird. Dieser Wunsch erfüllte sich nicht und die Tourismusabteilung bestätigte schriftlich das rechtlich einwandfreie Zustandekommen des Beschlusses.

Beschluss – Aufhebung der Aufhebung!

Damit aber nicht genug. Am 16.11.2020 stellten fünf Aufsichtsräte, von denen mindestens drei bei der Abstimmung vom 28.09.20 für die leider notwendige Aufhebung stimmten, den Antrage eine Sitzung abzuhalten und einen Tagesordnungspunkt aufzunehmen, der sinngemäß das Ziel hatte, den Beschluss zur Aufhebung des Beschlusses wieder aufzuheben. Federführend bei dieser genialen Idee mit dabei, Aufsichtsrat Konrad Margreiter. Bei der dann folgenden Sitzung am 03.12.2020 der nächste Fauxpas des Neustart-Netzwerkes. Wie die restlichen Aufsichtsräte erst bei der von Konrad Margreiter gewünschten Sitzung erfuhren, wollte er noch kurz vor der Sitzung den Tagesordnungspunkt wieder entfernen lassen. Nach rechtlicher Abklärung stellte sich jedoch heraus, dass dies nur durch eine Abstimmung im Zuge der von ihm gewünschten Sitzung möglich ist.

Die genialen Taktiker

Warum die Antragsteller durch ihren Sprecher Konrad Margreiter innerhalb dieser kurzen Zeit (16.11.20 bis 03.12.20) einen derartigen Sinneswandel verkündeten, erklärt sich durch ein Schreiben der Tourismusabteilung. In diesem Schreiben, welches erst durch die unglaublich unbeholfene Vorgangsweise des Neustartnetzwerks zustande kam, steht geschrieben, dass die Aufsichtsbehörde auf keinen Fall den verlorenen TVB Zuschuss für den Kramsacher Lift genehmigen werde. Dadurch ist logischerweise auch die durch Landesrat Josef Geisler zugesagte Förderung als hinfällig zu betrachtet, da alle Zuschüsse durch verschiedene Bedingungen aneinander gekoppelt sind.

Schuss ins eigene Knie!

Der wahre Grund warum aus heutiger Sicht es auszuschließen ist, dass die benötigten Fördermittel für die Sonnwendjochbahn in absehbarer fließen werden, ist die absolut stümperhafte Vorgangsweise von Markus Vögele und Konrad Margreiter samt ihrer Mitstreiter. Demzufolge ist für die Neustart-Spezialisten ein Schreiben der obersten Tourismusbehörde des Landes Tirol notwendig, damit sie nach 8 Monaten erkennen, dass es tatsächlich eine noch nie dagewesene Krise gibt.

Aufgrund solcher gravierender taktischer Fehler die nur wegen persönlicher Erfolgszwänge durch diese vermeintlich fähigen Entscheidungsträger zustande kommen wird die gesamte harte Arbeit der tatsächlich ehrlich für das Projekt brennenden torpediert und um Jahre zurückgeworfen. Die Behauptung dieser „Anti-Taktiker“ es dränge die Zeit aufgrund einiger Nebenschauplätze im Zusammenhang mit dem Liftprojekt ist angesichts des aktuellen Hauptproblems, der Wirtschaftskrise, obsolet. Diese touristisch unfähigen Entscheidungsträger stellen persönliche Befindlichkeiten über die jetzt noch mehr als je zuvor notwendigen klugen gemeinschaftlich zu tragenden Vorgangsweisen. So und mit diesen Leuten werden wichtige touristisch Ziele auch zu einem späteren Zeitpunkt eher schwer zu erreichen sein. Hätten die Verantwortlichen für die Entstehung der Verbindungsbahn in die Wildschönau in den entscheidenden Jahren derart dilettantisch agiert, gäbe es heute kein Ski Juwel und mit Sicherheit keine Alpbacher Bergbahnen mehr im Besitz der Alpbachtaler!

Die Anti-Touristiker!

In den TVB Gremien hatten wir immer schon gewissen Anti-Touristiker und eigennützig handelnde Spezialisten aus allen Bereichen. In der Vergangenheit gelang es allerdings durch stichhaltige Argumente, einer auch manchmal notwendigen klaren Ansprache, aber auch durch viele Kompromisse alle wichtigen touristischen Ziele früher oder später zu erreichen. Manche Kompromisse kosten dem TVB heute noch viel Geld, wie z.B. ein Liftzuschuss für Brandenberg oder sonstige TVB Leistungen die mit Tourismus und Marketing eigentlich nichts zu tun haben.

Rückschritt statt Fortschritt!

Hätten man im Dezember 2019 erahnen können in welche allgemeine Misere wir schlittern, dann hätte man ein derart gewagtes Experiment, mit zu vielen unqualifizierten Funktionären, mit allen Mitteln verhindern müssen. In der aktuellen Krise kommt klar zum Vorschein, dass durch diese Führungs-Konstellation und der Zusammensetzung des Aufsichtsrates leider fast die gesamte Tourismus-wirtschaftliche Kompetenz abhanden gekommen ist. Gäbe es Corona nicht, wäre das alles halb so wild, denn die Vorarbeiten zur Positionierung und weiteren positiven Entwicklung unserer Tourismusregion wurde durch die kompetente Durchsetzungskraft der vorherigen Entscheidungsträger geleistet und ist erledigt bzw. auf Schiene.

Fast keine Einsparungen!

Es nützt dabei auch nichts, dass Klingler Gebhard in seinem Verteidigungsbericht von Einsparungen spricht und davon, es gäbe angeblich künftig keine notwendigen Einschränkungen im Marketing Budget. Er gibt auch ganz offen zu, dass der TVB bereits 900.000,- Euro an außerordentlicher Förderung, auch für den Erhalt der ausgebildeten und kompetenten Mitarbeiter, vom Land Tirol erhalten hat. Ohne diese Zuwendung würde es jetzt schon sehr sehr schlecht ausschauen. Gebhard Klingler meinte auch, wir haben alles getan, was wir konnten. Da kann man nur sagen, ihr könnt einfach zu wenig Herr Klingler!

Später bei den kompetenteren Ausführungen des Geschäftsführers Markus Kofler kam dann heraus, dass sich die Landeszuwendung aus 800.000,- für allgemeine Aufwendungen und nur rund 90.000,- für Personalkosten zusammensetzt. Bei einem Personalaufwand von rund 1,2 Millionen Euro ist eine Zuwendung von 90.000,- Euro plus 6 Personen in Kurzarbeit für den Vorstand scheinbar ein Grund sich zurückzulehnen und weitere Einsparungen hintanzustellen. Dies ist nur ein Beispiel der mangelnden Kompetenz von Gebhard Klingler und Co.

Es ist schon fast zu spät!

Wir verweisen dazu auf die von uns seit März 2020 ständig getätigten Hinweise zu den längst notwendigen Umstrukturierungen und dadurch möglichen nachhaltigen Einsparungen in unserem TVB. Durch die bis dato versäumten TVB-Umstrukturierungs-Chancen ist bereits ein enormer Schaden für unsere Marketing-Zukunft entstanden! Aber auch ein Liftzuschuss rückt durch die seit März nicht gesetzten Einsparungsmaßnahmen in noch weitere Ferne.

Wo is mei Leistung?

Eine der wirklichen Kompetenzen des Gebhard Klingler ist, immer wieder die gleichen Unwahrheiten zu verbreiten, wie er es auch bei seiner ersten Vollversammlung bewies. Er behauptete zum Beispiel, es würden aus der eigennützigen Sicht von Frank Kostner nur die großen Betriebe zählen und die kleinen Vermieter seien nichts wert.

Solche Aussagen sind Standard bei den Neustart Netzwerkern um über ihre eigene touristische Unfähigkeit hinwegzutäuschen. Es ist nämlich genau das Gegenteil der Fall und von mir oft genug gepredigt und dokumentiert.

Mein Standpunkt dazu ist unverändert klar: Jeder professionell arbeitende Vermieter, egal welcher Größe, der sich intensiv mit unserer Region und seinem eigenen touristischen Geschäft auseinandersetzt, trägt zur positiven Entwicklung bei. Unsere vielen fleißigen semi-professionellen VermieterInnen profitieren dafür von der Expertise und der Arbeiter dieser Betriebe. Die leider im Vergleich zu anderen Regionen bei uns in der Anzahl zu wenig vorhandenen Leitbetriebe sind jedoch nicht von der Arbeit des TVB abhängig. Sie sind aber jene, wie auch viele andere Gewerbebetriebe, die am meisten zum Budget beitragen und aufgrund ihrer vorhandenen touristischen Kompetenz mehr als berechtigt sind Partei zu ergreifen. Dies ist alleine schon notwendig um die ca. 75 Prozent unserer Apartment und Privatzimmervermieter aus TVB Sicht bestmöglich unterstützen zu können.

Wir sind das Sprachrohr für alle Zahler, egal ob klein oder groß, ob Gewerbe- oder Tourismusbetrieb, die auch die touristischen Belange verstehen bzw. verstehen wollen. Wir sind keine Netzwerker die jemanden außerhalb von Tourismus-wirtschaftlichen Überlegungen etwas schuldig sind!

Funktionäre die wir brauchen?

Ein Armutszeugnis ist es, dass einige amtierende Funktionäre es nicht für notwendig erachteten an der Vollversammlung teilzunehmen. Das hat es auch noch nie gegeben! Gleichzeitig sind dies jene die die aktuelle Linie der Führungsriege vorgeben und fördern. Sie gehen den unangenehmen Fragen der Mitglieder lieber aus dem dem Weg, als sich ihren Verfehlungen als TVB Funktionär bei der Vollversammlung zu stellen.

Die Nerven liegen blank

Gebhard Klingler ließ sich dann noch aus der Reserve locken, indem er sich beklagte er habe im Laufe des vergangenen Jahres bereis 500 Stunden für den TVB unentgeltlich „gearbeitet“. Er habe ja ein Unternehme mit 8 Mitarbeitern und eine Immobilienfirma und eigentlich damit schon genug Arbeit. Bei diesen Aussage stellt sich schon die Frage warum er, offensichtlich völlig überfordert, dann überhaupt Vorstand unseres TVB ist? Nur 500 Stunden in 365 Tagen für so ein wichtiges Ehrenamt „aufzuwenden“ ist offenbar für einen Tourismus-Amateur wie ihn schon zu viel und wäre ganz sicher für einen wahren Profi nicht der Rede wert. Wie ein anwesendes Mitglied zu Recht anmerkte, wäre eine Bezahlung des Vorstandes für diese miserable Leistung der blanke Hohn.

Auch ein dann vorzeitig aus dem Saal stürmendes Mitglied meinte noch treffend. Unserer Region ist mittlerweile ein „Sauhaufen“. Es gibt keinen Zusammenhalt, weniger als vorher, und Gebhard Klingler wird als der selbsternannte Verbinder seinen Wahlversprechungen nicht gerecht. Auf die direkte Frage an Gebhard Klingler wie er nun zum Kramsacher Lift stehe, kam von Klingler nur ein knappes „dazu sage ich nichts“. Herr Klingler!, das sagt alles!

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen bis auf die Tatsache, dass es in unserer Region immer schon einige Spezialisten in Form von Funktionären, ehemaligen Funktionären und Unternehmern gibt die ständig bewusst oder aber auch aufgrund ihrer Inkompetenz Zusammenhänge zu verstehen, unbewusst, falsche Aussagen tägigen. Bei den direkt Unbeteiligten die solche Unwahrheiten von den vermeintlichen Insidern aufgreifen müssen, kommt es verständlicherweise zu totalen Fehleinschätzungen der tatsächlichen Situation und in weiterer Folge zum nachhaltigen Schaden unserer Tourismus-Wirtschafts-Region.

Erbsenzähler?

Wie Gebhard Klingler selbst zu Protokoll gegeben hat, ist er mit seiner erbrachten „Arbeitsleistung“ bereits nach dem ersten Jahr mehr als überfordert. Ist auch kein Wunder! Wie er selbst bei der heurigen Vollversammlung ausführte und auch bereits bei seiner Antrittsrede 2019 schon sagte, ist er ein perfekter Netzwerker. Nur ist ein Jahr später klar, dass sein Netzwerken nur außerhalb der für unseren Tourismusverband wichtigen touristischen Belange stattfindet. Wie soll es auch anders sein? In seinem Brotberuf hat nur am Rande mit Tourismus zu tun und wenn dann geht es nur um Zahlen und Statistiken. Tourismusstrategie oder die touristische Angebotsentwicklung gehört nicht zu seinen persönlichen Kompetenzen. Auf dem Papier besitzt und betreibt er zwar touristische Immobilien, hat aber persönlich mit dem täglichen Geschäft fast überhaupt nichts zu tun. Wann auch, wenn 500 Stunden im Jahr schon zu viel an touristischen Engagement sind? Richtige Profis kommen auf mindestens 5.000 Stunden im Jahr, wenn sie zählen würden!

Tourismus-Wirtschaft statt Politik

Tourismusprofis zählen keine Stunden. Profis machen das, was sie tun gerne und mit vollem Einsatz ohne Rücksicht auf eigene Belange. Wir als TVB brauchen sie an den entscheidenden Positionen jetzt mehr als je zuvor. Wie rückblickend bewiesen ist, haben wir von leere Versprechungen absolut nichts. Die manchmal notwendigen klaren Ansprachen und Ansagen zur Untermauerung von touristischen Entscheidungen und Positionen waren und sind notwendig. Es kann nicht immer jedem alles recht gemacht werden, aber in den TVB-Gremien muss es in Zukunft wieder möglich sein touristische Projekte und Diskussionen auf Augenhöhe abzuhandeln. Wie in der Vergangenheit (vor Tesla) sollen demokratische Entscheidungen von allen nach außen mitgetragen werden, um den TVB auch in Richtung aller nicht touristischen Beitragszahler als Partner sichtbar zu machen.

Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse ist rückblickend bewiesen, dass Haltung und Ehrlichkeit, auch wenn es nicht immer angenehm ist, uns weiter bringen, als leere Versprechungen von Amateuren, die nur darauf abzielen, kurzfristige Erfolge zu feiern und damit unsere Region weiter spalten.

Experiment sofort beenden!

Es gibt nur noch einen Ausweg, um den bereits für die Zukunft entstandenen massiven Schaden zu kompensieren. Es müssen rasch gravierende Veränderungen in den TVB Gremien geschehen. Sollte es nicht schnell dazu kommen bleiben in Zukunft auch genau jene auf der Strecke, die sich durch die verbreiteten Unwahrheiten im Vorfeld der Neuwahlen vom Dezember 2019 dazu hinreißen ließen, dem Neustart Netzwerk blind zu vertrauen.

Die Rücktrittsforderungen sind nach der heurigen TVB Vollversammlung laut wie nie zuvor!

siehe auch den Beitrag vom 04.12.2019

Update 30.07.2021: Im Zuge der Aufsichtsratssitzung vom 28.07.2021 wurde der gesamte 3er Vorstand (Obmann Gebhard Klingler, 1. Stellvertreter Johann Heim, 2. Stellvertreter Markus Vögele) mit sofortiger Wirkung abberufen. Nach dem gestellten Abwahlantrag erfolge die schriftliche Abstimmung durch die 13 anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte. Nur ein Aufsichtsrat (Margreiter Konrad) hat entschuldigt gefehlt. Das Abstimmungsergebnis 12:1 war eindeutig!

Die Wahl des neuen 3er Vorstandes bestehend aus Obmann Frank Kostner, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger und 2. Obmann-Stellvertreter Hansi Rieser erfolge durch die anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte jeweils einstimmig.

Söder warnt vor Österreich

Kronen Zeitung 18.011.2020 https://www.krone.at/2279140

Sehr geehrter Herr Söder!

Mit einer Floskel wie: „Bei allem Respekt!“ – würde man beginnen um gegenüber eines Staatsmannes wie Sie es einer sind Kritik auszuüben. Bis vor kurzer Zeit hatten Sie auch diesen Respekt durchaus verdient, doch aktuell, aufgrund ihres ständigen gezielten Österreich, Tirol und Tourismus Bashing Aktionen, wohl eher nicht.

Von jemanden Ihres Kalibers könnte man nach einem 8 Monate weltweitem Corona Pandemie Lehrgang eine klügere Handlungsweise gegenüber seiner Nachbarn erwarten. Auch wenn die Transitpolitk der aktuellen Tiroler Landesregierung Ihnen immer schon sauer aufstößt, müssten Sie als Insider wissen, dass die von Tirol getroffenen Transitmaßnahmen der Mehrheit der TirolerInnen ebenso missfällt wie Ihnen.

Aufgrund der Lehren, die man bereits aus dem bisherigen Verlauf der Coronapandemie ziehen kann, wenn man wollte, weiß man, dass es eben nicht so ist wie zu Beginn im Februar/März medial verbreitet. Die von Ihnen nach wie vor immer wieder platzierten Anschuldigungen gegenüber Tiroler Orten und ganz Österreich sind längst überholt. Jeder der halbwegs bei Verstand ist, weiß mittlerweile, dass die Zusammenkunft vieler fremder Personen bei Veranstaltungen ein Superspreader Ereignis sein bzw. auslösen kann. Es ist auch bewiesen, dass der normale Urlaub ohne Partys etc. nicht das Hauptproblem darstellt. Ein solches Urlaubsgeschehen ist übrigens immer schon an den meisten Urlaubsorten in Österreich der Fall. Die Partyhochburgen sind wie auch die Nr. 1 Party-Sommerinsel der Deutschen, die Ausnahme. Auch Skifahren in der freien Natur ist nicht Corona förderlich, sondern eher dazu geeignet Menschen wieder Hoffnung und ein wenige Normalität zurückzugeben. Auch die Maßnahmen die in ganz Europa von jedem einzelnen Unternehmen gesetzt werden, um die Verbreitung zu verhindern sind geeignet um ein halbwegs normales Leben zuzulassen, sobald die Zahlen sich wieder einpendeln. Es wäre nur gerecht, wenn Sie mit dem heutigen Kenntnisstand und Ihrer medialen Reichweite anders umgehen würden, als gezielt unser schönes Land mit all unseren Unternehmerfamilien weiter in Misskritik zu bringen.

Sie Herr Söder wissen genau, dass Bayern wie auch viele andere Orte und Länder nur Glück hatten, dass nicht sie die ersten Locations waren in denen es zur extremen Coronaverbreitung kam bzw. von denen eine solche ausging. Es war eben Februar/März zur Skihauptsaison als die Wissenschaft langsam in der Lage war zu beurteilen was da seit Monaten schon sich weltweit entwickelte und auf uns alle zurollte. Es hätte auch genau zur Oktoberfest Zeit oder erst im April beim Ibiza Saison Opening sein können.

Fakt ist, dass auf der ganzen Welt gerne gefeiert wird und dies auch überall ein Wirtschaftsfaktor war und irgendwann wieder sein wird. Auch in Ihrem Land fanden Tag täglich Partys und Veranstaltungen in jener Form, die Sie so sehr mittels Ihres anhaltenden Österreich/Tourismus Bashings diskreditieren, statt. Auch im Sommer während der Pandemie, als die große Politik glaubte, man hätte sie im Griff, haben sich gerade auch Ihre Landsleute bei diversen Veranstaltungen ausgezeichnet und Superspreader Ereignisse produziert.

Sie Herr Söder, Sie als Staatsmann sollten sich durch Lösungen profilieren, anstelle die Bevölkerung von ganz Österreich ständig an den Pranger zu stellen. Es ist keine Lösung Ansätze anderer Länder zur nachhaltigen Massentestung der Bevölkerung zu belächeln und dies für Bayern oder ganz Deutschland im Alleingang voreilig auszuschließen. Es ist keine Lösung die mittlerweile ganz zuverlässigen Schnelltests nicht anzuerkennen und zusätzlich zu verweigern das sich Menschen, wie bereits in Italien praktiziert, mittels Schnelltest selbst testen können.

Die Forcierung und Zulassung von Möglichkeiten ein schnelles Testergebnis zu erhalten um sicherstellen zu können, dass ein symptomfreier Mensch eher negativ als positiv ist wäre ein gangbarer Weg um Quarantäne Schikanen die uns alle nur Schaden hintanzustellen. Dass Reisewarnungen alleine nicht geeignet sind, haben Sie ja auch schnell gelernt. Aus diesem Grund wurde auch die Schikane der verpflichteten Quarantäne ab Herbst dazu geschaltet. Den Vorwurf der modernen Wirtschafts-Kriegsführung müssen Sie sich gefallen lassen, denn Reisewarnungen waren vor Corona hauptsächlich nur für Kriegsschauplätze ausgerufen worden.

Dass wir wirtschaftlich alle zusammenhängen und in einem Boot sitzen ist Ihnen offensichtlich aufgrund der scheinbar bedeutungslosen Größe Österreichs egal. Die Frage ist nur, ob das Ihre wirtschaftstreibenden Wähler ebenso sehen? Es gibt genügend Anknüpfungspunkte bei denen die Größe eines Landes irrelevant ist. Wir können Tourismus sehr gut und Ihr Land kann Industrie viel besser. Wir alle kaufen z.B. deutsche Autos und umgekehrt genießen sehr sehr viele Deutsche gerne unsere perfekten touristischen Dienstleistungen. Nicht umsonst gibt es unzählige touristische Unternehmen (Seilbahnen, Skigebiete, Hotels usw.) in Bayern und Deutschland die ohne die Investitionen und das unternehmerische Geschick österreichischer Unternehmer nicht bzw. nicht mehr existieren würden.

Ihre aktuelle Vorgangsweise und Wortwahl die Zukunftsaussichten, nach der hoffentlich bald wiederholten Eindämmung der Pandemie, uns Österreichern und der gesamten Wirtschaft gegenüber darzustellen senkt Sie eher auf das Niveau der „Covidioten“ als dass es Ihre staatsmännischen Fähigkeiten aufzeigt. Dieses politische Kleingeld, dass Sie sich durch diese Vorgangsweise erhoffen, wird, wenn überhaupt nur ein kurzer Erfolg sein. Wie bei den deutschen Autos wird sich auch beim Urlaub wieder die Qualität durchsetzen, nur werden bis dort hin viele nachhaltig geschädigt und Existenzen zerstört sein. In Österreich und auch in Deutschland.

In der Hoffnung, dass es bei Ihnen ein baldiges Umdenken im Umgang mit Österreich und der österreichischen Wirtschaft angesichts der vielversprechenden baldigen Impfmöglichkeit und der bereits vorhandenen Schnelltest gibt, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Frank Kostner

Schweigen im Walde

Alpbachtal
Die 9. Vorstands-, aber erst die 3. Aufsichtsratssitzung – Transparenz?

Nach in diesem Jahr insgesamt bis heute bereits mindestens 10! Vorstandssitzungen fand am 28.09.2020 endlich wieder einmal eine Aufsichtsratssitzung (die erst Dritte) statt. Offensichtlich ist es die Taktik des „TVB-Neustart Netzwerks“, unter Führung von Klingler Gebhard und Hausberger Johann, mit möglichst wenig bis null Information an die Aufsichtsräte und Zwangsmitglieder über die Runden zu kommen. Ebenso zu dieser fragwürdigen Taktik gehört, dass neuerdings alle Aufsichtsratssitzungen gemeinsam mit einer Vorstandssitzung stattfinden. Entgegen der „Geschäftsordnung“, werden dabei auch noch heikle Themen im kombinierten Gremium diskutiert und sogar gemeinsam zur Abstimmung gebracht!

Kontrollverlust?

Der Aufsichtsrat ist das Kontrollorgan des TVB und des TVB-Vorstandes. Die Beeinflussung der Entscheidungsträger durch offensichtlich ausschließlich eigennützig handelnde Vorstandsfunktionäre im Zuge von gemeinsamen Gremiums Sitzungen und darüber hinaus ist mehr als fragwürdig. Es geht sogar so weit, dass vor Sitzungen gezielt einzelne Gremiumsmitglieder mit Zahlenmaterial und Informationen versorgt werden, in der Hoffnung, dass dieser vermeintliche Informationsvorsprung in der Sitzungsdiskussion zum erwünschten Abstimmungsergebnis führt.

Sie können es nicht besser!

Beim sachlichen Hinweis auf mögliche Verfahrensfehler reagiert Herr Klingler Gebhard forsch und will dabei ohne nachzudenken einmal mehr einem gewählten Funktionär sogar den Mund verbieten. Auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates besticht eher durch Unkenntnis der Sachlage im Gesamten als mit Führungsqualität. Den Vorständen Johann Heim und Markus Vögele steht ebenfalls die Unkenntnis und Unfähigkeit ihre Funktion zum Wohle des TVB Alpbachtal auszuüben zu jedem einzelnen Thema ins Gesicht geschrieben.

Das peinliche Schauspiel der Netzwerker

Durch die langen zeitlichen Abstände zwischen den wenigen Aufsichtsratssitzungen gibt es natürlich viele Tagesordnungspunkte, die sich aufgestaut haben. Hauptsächlich aus diesem Grund dauert so eine Sitzung mit über 4 Stunden viel zu lange. Am Ende ist bei allen Funktionären die Luft raus und der von je her so wichtige Tagesordnungspunkt „Allfälliges“ kommt dann zu kurz. Dieses Mal war es das allererste Mal, dass es unter Allfälliges keine einzige Wortmeldung außer „Auf Wiedersehen“ gab. Aus Rücksicht auf alle Funktionäre und im Wissen, dass ohnehin nichts mehr sinnvolles herauskommt, hat sich jeder Touristiker, trotz vieler offener Themen, zurückgehalten. Auch das kommt leider der Strategie der TVB-Neustart Netzwerker entgegen.

Denn das Beste kommt immer zum Schluss

Dabei ist der letzte Tagesordnungspunkt eigentlich immer sehr wichtig. Kommen doch oft genau hier sinnvolle Anregungen aus den Reihen der Praktiker. Dieser Input in Richtung TVB Führung und in Richtung jener Funktionäre die nicht im touristischen Thema sind bzw. es noch nie waren (leider gibt es momentan davon verhältnismäßig zu viele in den Gremien), wäre für die positive Entwicklung unserer Tourismusregion gerade jetzt essenziell.

Finanzen im freien Fall

Wie bereits im März und April prognostiziert, ist die finanzielle Situation des TVB Alpbachtal aufgrund des am 12. März 2020 ausgerufenen Lockdowns (der 2. Lockdown steht kurz bevor!) und des dadurch implodierten TVB-Budgets prekär. Trotz der beträchtlichen außerordentlichen Zuwendungen des Landes Tirol sind die Möglichkeiten auch in Zukunft die wichtige Marketingarbeit zufriedenstellend erledigen und ausbauen zu können nicht gegeben. Hätte Gebhard Klingler im Frühjahr 2020 die richtigen Maßnahmen eingeleitet, wäre der TVB trotz der aktuellen Situation in der Lage die wichtigsten Aufgaben wie zB. das Marketing zumindest laufend und für 2021 uneingeschränkt zu erledigen.

Speziell dem Herrn Klingler Gebhard ist nach wie vor vorzuwerfen, dass seine unbeholfene Art, insbesondere den TVB zu lenken, für jeden Zwangsabgabenzahler äußerst unbefriedigend ist. Von seiner, laut seinen eigenen Angaben vorhandenen, „Kompetenz auf hohem Niveau“ wäre eigentlich anderes zu erwarten.

Update 30.07.2021: Im Zuge der Aufsichtsratssitzung vom 28.07.2021 wurde der gesamte 3er Vorstand (Obmann Gebhard Klingler, 1. Stellvertreter Johann Heim, 2. Stellvertreter Markus Vögele) mit sofortiger Wirkung abberufen. Nach dem gestellten Abwahlantrag erfolge die schriftliche Abstimmung durch die 13 anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte. Nur ein Aufsichtsrat (Margreiter Konrad) hat entschuldigt gefehlt. Das Abstimmungsergebnis 12:1 war eindeutig!

Die Wahl des neuen 3er Vorstandes bestehend aus Obmann Frank Kostner, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger und 2. Obmann-Stellvertreter Hansi Rieser erfolge durch die anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte jeweils einstimmig.

Akzeptanz im freien Fall

Über unsere Forderung vom Mai 2020 wurde nicht einmal nachgedacht

Der Unmut über die aktuelle TVB Führung und im Speziellen über Gebhard Klingler wird immer größer. Es finden Vorstandssitzungen ohne Ende statt – neun bereits in diesem Jahr – es kommt jedoch nichts Förderliches dabei heraus. Es gibt keine Einigkeit über die in der aktuellen Situation notwendigen Vorgangsweisen und somit entsteht ein enormer zusätzlicher Schaden für unsere Tourismusregion. Die Planlosigkeit im Umgang mit der aktuell notwendigen erhöhten Hilfestellung für Vermieter ist die Krönung dieser Farce.

Die Folgen aufgrund der unbeholfenen Art des Herrn Klingler sind Intransparenz und null Informationsfluss an den Aufsichtsrat und die Mitglieder.

Corona Tests für alle Gäste

Wir haben bereits im Mai 2020 darauf hingewiesen, dass sich unsere Region für eventuell notwendige Corona Tests der Alpbachtal Gäste rüsten müsse. Nichts ist passiert, sodass jetzt erst im Oktober 2020 in einer hauruck Aktion eine zentrale Möglichkeit zur Corona Testung für Gäste im TVB Büro Alpbach eingerichtet wurde. Festzuhalten ist, dass dies nicht auf Initiative eines Vorstandsmitgliedes geschah! Ist auch klar, wer als TVB Führung vom Corona-Mai bis Oktober nichts auf die Reihe bekommt, ist auch nicht dafür vorbereitet.

Die anderen Orte unserer Region schauen durch die Finger, da eben nur noch für Alpbach Testkapazitäten eines zugelassenen Labors verfügbar sind. Man hat hier ganz klar bewusst und aus Kostengründen eine rechtzeitige Planung und Reservierung von Kapazitäten verabsäumt. Da schenkt man in der gleichen Zeit lieber der Gemeinde Brandenberg 75.000,- Euro für eine zurzeit sinnlose Modernisierung eines Übungslifts mit zehn halben Betriebstagen pro Saison.

Andere Regionen und einzelne Betriebe waren natürlich schlauer und haben sich mit verschiedenen Labors einen „Schlachtplan“ für den Fall der Fälle erarbeitet und konnten dadurch in kürzester Zeit die notwendigen Gäste-Testungen hochfahren!

Fehlinformationen

Es ist auch die Aufgabe des TVB eine für alle Betriebe nutzbaren Leitfaden für die Gäste Information zu Corona Maßnahmen und Auflagen bereitzustellen und laufend zu evaluieren. Denn der TVB ist auch in diesem Fall die Schnittstelle zwischen den Mitgliedern und den Informationen des Landes Tirol und der Interessenvertretungen.

Dadurch wäre zu verhindern, dass sogar große Leitbetriebe über Wochen ihre durch teures online Werbebudget auf die jeweilige Website gelotsten potenziellen Gäste, durch gravierende Fehlinformationen verunsichern und dadurch vom Urlauben bei uns abhalten. Da man eigentlich weiß, dass sich im Web surfende Gäste oft auf mehreren Hotel-Websites einer Region umschauen sind falsche und widersprüchliche Angaben zur Corona-Lage ein Grund sich in zuverlässigere Orte oder Regionen zu begeben. Diese Vorgangsweisen, aus dem Kreise der Unbeholfenen, schaden nicht nur einzelnen Betrieben, sondern der ganzen Region.

Mangelnde Qualifikation

Herr Klingler und sein Neustart Netzwerk ist aufgrund der mangelnden Tourismus-wirtschaftlichen Qualifikation nicht einmal im Ansatz in der Lage die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das höchste Ehrenamt in unserem TVB wird von ihm nur für die Heilung seines angekratzten Egos, aufgrund längst vergangener aber völlig zurecht stattgefundener Vorkommnisse, verwendet.

Update 30.07.2021: Im Zuge der Aufsichtsratssitzung vom 28.07.2021 wurde der gesamte 3er Vorstand (Obmann Gebhard Klingler, 1. Stellvertreter Johann Heim, 2. Stellvertreter Markus Vögele) mit sofortiger Wirkung abberufen. Nach dem gestellten Abwahlantrag erfolge die schriftliche Abstimmung durch die 13 anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte. Nur ein Aufsichtsrat (Margreiter Konrad) hat entschuldigt gefehlt. Das Abstimmungsergebnis 12:1 war eindeutig!

Die Wahl des neuen 3er Vorstandes bestehend aus Obmann Frank Kostner, 1. Obmann-Stellvertreter Johann Hausberger und 2. Obmann-Stellvertreter Hansi Rieser erfolge durch die anwesenden stimmberechtigten Aufsichtsräte jeweils einstimmig.